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Kalt oder warm? : „Gammelwetter“ in SH: Der Name ist Programm

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Nicht nur wir wollen uns momentan kaum bewegen: Auch das Wetter hat keine Lust. Warm, kalt, nass oder nebelig? Es kursieren Bezeichnungen wie die „Gammelwetterlage“. Ein Diplom-Meteorologe erklärt uns, warum.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2014 | 15:06 Uhr

Zurzeit wird uns ein typisches Novemberwetter beschert: Es regnet, es nieselt, es wird wärmer und doch wieder kalt. Ein richtiges Gammel-Wetter also, könnte man sagen. Da zieht man sich lieber Zuhause zurück und kuschelt sich aufs Sofa. Der momentane Regen und der trübe Nebel lässt Bezeichnungen wie „Gammelwetterlage“ aufkommen. Was damit genau gemeint sein könnte, erklärt uns der Diplom-Meteorologe Sebastian Wache.

„Die Temperaturen verändern sich kaum, sie gammeln vor sich hin - und der Meteorologe langweilt sich“. Nicht nur wir wollen uns bei den trüben Aussichten kaum bewegen – auch das Wetter kommt nicht so ganz von der Stelle.

„Im Moment ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, daher weht auch so gut wie kein Wind“, erklärt der Meteorologe. Daher komme es zu keiner Durchmischung, die dieses trübe Klima auflösen könnte. Erschwert werde das Ganze noch durch das große Hochdruckgebiet aus Skandinavien und Russland, das auf das Sturmtief im Atlantik trifft. Momentan sieht das Wetter also noch keinen Grund um mal richtig „für Wirbel“ zu sorgen.

Die einzigen Erlöser wären Sonne und Wind. Doch darauf müssen wir nach Sebastian Wache aber leider noch ein bisschen warten. Schade eigentlich, aber für Frostbeulen dennoch eine gute Nachricht. Sie bleiben wohl noch bis Dezember von den tieferen Temperaturen verschont.

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