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Bundespolizei : Fünf Schleusungen in einer Woche

vom

29 Flüchtlinge und sechs Schleuser haben Zoll und Polizei innerhalb einer Woche in Schleswig-Holstein angehalten. Alle Flüchtlinge hatten ein Ziel.

Innerhalb einer Woche haben Bundespolizei, Zoll und Landespolizei fünf Schleusungen mit sechs Schleusern und 29 Flüchtlingen in Richtung Dänemark festgestellt.

Am letzten Freitag wurde ein rumänischer Schleuser mit acht Flüchtlingen, darunter vier Kleinkinder, auf dem Autobahnparkplatz Altholzkrug aufgegriffen. Die vier Kinder (ein bis vier Jahre) fuhren ungesichert im Laderaum mit. Bei einer starken Bremsung hätten die Kleinen durch den Fahrgastraum geschleudert werden können.

Am Samstag dann der nächste Fall. Die Polizei kontrollierte einen Chrysler Voyager mit sieben Insassen. Es stellte sich heraus: Zwei albanische Schleuser wollten fünf syrische Männer nach Dänemark bringen.

Am Montag wurde durch eine Zollstreife ein Fahrzeug mit italienischen Kennzeichen kontrolliert. Dabei wurde ein rumänischer Schleuser mit acht Personen in einem Siebensitzer festgestellt. Auch hier fuhren Kleininder ungesichert mit.

In den darauffolgenden Tagen wurden zwei Schleusungen mit rumänischen Fahrern und sieben syrischen Flüchtlinge gestoppt, die Richtung Skandinavien unterwegs waren.

Der letzte Fall ereignete sich Donnerstag Morgen. Um 7.30 Uhr kontrollierte eine Streife des Polizeibezirks-und Autobahnreviers ein rumänisches Fahrzeug auf dem Parkplatz Arenholz. In dem VW-Bus wurden neben dem Schleuser neun syrische Flüchtlinge, darunter zwei Kinder, aufgefunden.

Alle mutmaßlichen Schleuser erwarten jetzt Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern. Die Flüchtlinge wurden, nachdem sie bei der Bundespolizei versorgt wurden, an die Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster weitergeleitet.

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erstellt am 20.Nov.2014 | 17:35 Uhr

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