Weihnachten in Wilhelmshaven : Fregatte „Schleswig-Holstein“ im Heimathafen erwartet

Nach 1,4 Erdumrundungen kehrt die Fregatte der Brandenburg-Klasse am 12. Dezember von einer Großübung zurück. 240 Seeleute waren seit Juni am Einsatz beteiligt.

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09. Dezember 2014, 15:41 Uhr

Wilhelmshaven | Pünktlich vor Weihnachten wird die Fregatte „Schleswig-Holstein“ wieder in ihrem Heimathafen erwartet. Das Schiff mit rund 240 Seeleuten soll am Freitag (12.) in Wilhelmshaven einlaufen.

Dort hatte es unter dem Kommando von Fregattenkapitän Thorsten Geldmacher Ende Juni abgelegt, um sich am Schutz eines US-Spezialschiffes zu beteiligen. Waffenexperten hatten an Bord der „Cape Ray“ mit der Vernichtung chemischer Kampfstoffe aus Syrien begonnen. Die Fregatte schloss sich nach diesem Auftrag einem britischen Marineverband für eine mehrmonatige Großübung an. Schiff und Besatzung legten dabei rund 30.500 Seemeilen (56.500 Kilometer) zurück, was rund 1,4 Erdumrundungen entspricht.

„Ich bin sehr stolz auf meine Besatzung, die in diesen beiden fordernden Vorhaben allen Widrigkeiten zum Trotz hohe Durchhaltefähigkeit und Professionalität gezeigt hat“, resümiert Fregattenkapitän Geldmacher das letzte halbe Jahr.

Die Fregatte Schleswig-Holstein wurde von 1993 bis 1994 bei HDW in Kiel gebaut und am 24. November 1995 in Dienst gestellt. Sie gehört zur Brandenburg-Klasse. Das Schiff ist 138,9 Meter lang, 16,7 Meter breit und hat eine Leistung von 62.053 PS aus zwei Diesel- und zwei Gasturbinen. Sie erreicht eine Geschwindigkeit von 29 Knoten (54 Kilometer pro Stunde). Fregatten sind für die Unterwasserjagd, die Flugabwehr oder die Bekämpfung von Überwasserfahrzeugen ausgerüstet.
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