Landesunterkunft Boostedt : Flüchtlinge vergifteten sich mit Tabletten selbst

Laut Polizei stand den Betroffenen eine zeitnahe Rückführung bevor.

Laut Polizei stand den Betroffenen der Einrichtung in Boostedt eine zeitnahe Rückführung bevor.

Hinweise, dass ein Unbekannter die giftigen Substanzen in der Unterkunft in Umlauf brachte, fanden die Beamten nicht.

shz.de von
07. Dezember 2018, 14:44 Uhr

Boostedt | Mehrere Flüchtlinge aus der Landesunterkunft in Boostedt (Kreis Segeberg), die im November mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus mussten, hatten nach Erkenntnis der Ermittler selbst Tabletten genommen oder sich „mittels anderer Methoden gesundheitliche Schäden“ zugefügt.

Der Hinweis, ein unbekannter Täter habe innerhalb der Einrichtung giftige Substanzen in Umlauf gebracht, habe sich trotz intensiver Ermittlungen nicht konkretisiert, teilte die Polizei am Freitag mit. Den betroffenen Menschen habe jeweils eine zeitnahe Rückführung bevorgestanden.

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