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Handball-Bundesliga : Flensburg gewinnt gegen Eisenach – Kiel beeindruckt in Berlin

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Die SG-Flensburg-Handewitt bleibt mit einem ungefährdeten und haushohen Sieg gegen Eisenach Tabellenführer in der Handball-Bundesliga. Der THW Kiel setzt sich im Spitzenspiel gegen die Füchse aus Berlin durch.

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2013 | 17:01 Uhr

Flensburg | Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt hat seine Spitzenposition in der Handball-Bundesliga eindrucksvoll untermauert. Die Norddeutschen feierten am Sonntag einen 43:24 (24:11)-Heimsieg über den Aufsteiger ThSV Eisenach. Bester Werfer der Gastgeber war Nationalspieler Holger Glandorf mit neun Toren. Für Eisenach waren Dener Jaanimaa und Faruk Vrazalic (je 7) am erfolgreichsten.

Die Mannschaft von SG-Trainer Ljubomir Vranjes hatte der einseitigen Partie von Beginn an ihren Stempel aufgedrückt. Die Gäste aus Thüringen waren gegen den Spielwitz und das Tempo der Flensburger chancenlos. So war die Partie schon beim Seitenwechsel entschieden.

In der zweiten Halbzeit schalteten die Gastgeber im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang herunter. Spielmacher Jim Gottfridsson erzielte in der 56. Minute den 40. Treffer für die Norddeutschen.

Auch der THW Kiel war erfolgreich. Auch der anfeuernde Regierende Bürgermeister und die Rekordkulisse halfen den Füchsen nicht: Die Berliner waren dem wie entfesselt aufspielenden deutschen Handball-Meister nicht gewachsen. Unter den Augen von Klaus Wowereit und Bundestrainer Martin Heuberger verloren die Berliner am Sonntag das Top-Duell der Handball-Bundesliga gegen den Rekordmeister mit 29:33 (12:18).

Die erstmals 10.000 Zuschauer in der Schmeling-Halle sahen eine meisterliche Vorstellung des Titelverteidigers, in der die Berliner Kiels Star-Rückraum um den ehemaligen Welthandballer Filip Jicha nicht stoppen konnten. Kiel festigte damit Rang zwei hinter der SG Flensburg-Handewitt.

Von der unmittelbar vor der Partie verkündeten Vertragsverlängerung mit Manager Bob Hanning bis 2018 hatten sich die Berliner zusätzlichen Schwung für das Spitzenspiel erhofft. Doch ein engagierter Auftakt war zu wenig. Ab dem 4:2 (5.) beherrschte Kiel das Geschehen und führte zur Pause mit 18:12. „Die Berliner müssen sich noch ein bisschen anstrengen“, sagte Wowereit im Interview mit dem Fernsehsender Sport1 in der Halbzeit. Doch alle Maßnahmen blieben wirkungslos. Beim 24:15 (39.) durch Torhüter Andreas Palicka hatte der Meister die Partie vorzeitig entschieden und die Spieler tanzten nach dem Abpfiff auf dem Parkett.

Die Kieler sind gerüstet für das Achtelfinale im DHB-Pokal am Mittwoch gegen die Rhein-Neckar Löwen. Die Flensburger treten beim Zweitliga-Elften EHV Aue an.

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