Friedrichskoog : Erste Heuler der Saison in SH ausgewildert

Der Hut eines Journalisten fliegt auf einen Heuler zu, der in der Meldorfer Bucht ausgewildert wird.

Der Hut eines Journalisten fliegt auf einen Heuler zu, der in der Meldorfer Bucht ausgewildert wird.

Die Robben-Babys wurden erfolgreich aufgepäppelt, nachdem sie ihre Familien verloren hatten.

shz.de von
27. Juli 2018, 20:02 Uhr

Friedrichskoog | In der Seehundstation Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen sind am Freitag die ersten jungen Seehund-Waisen dieser Saison ausgewildert worden. Stationsleiterin Tanja Rosenberger entließ die ersten fünf erfolgreich aufgepäppelten Tiere in der Meldorfer Bucht ins Wattenmeer. Insgesamt wurden in diesem Jahr bisher 182 Heuler in der Seehundstation aufgenommen. „Auch wenn sich die Hauptgeburtenzeit dem Ende zuneigt, werden noch täglich Seehunde auf den Sandbänken geboren“, sagte Rosenberger.

Die Robben-Babys wurden aus unterschiedlichen Gründen von ihren Müttern getrennt. Dazu gehören, dass Touristen die Zweisamkeit manchmal stören und auch schlechtes Wetter, das die Familien auseinanderreißt.

In diesem Becken werden die Heuler wieder aufgepäppelt.
dpa

In diesem Becken werden die Heuler wieder aufgepäppelt.

 

Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Abkommen die einzige berechtigte Aufnahmestelle für Heuler in Schleswig-Holstein. Für sie stehen in Friedrichskoog 15 Becken im Quarantäne-Bereich sowie elf Aufzucht-Becken zur Verfügung. Zu den Aufgaben der Station gehören neben der Aufzucht der Seehund-Waisen auch wissenschaftliche Forschung und Informationen über Seehunde und Kegelrobben.

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