Segelschulschiff : Ersatz der „Gorch Fock“: „Mircea“ erreicht Wilhelmshaven

Der rumänische Großsegler „Mircea“ trifft von Marineschleppern gezogen vor dem Marinestützpunkt in Wilhelmshaven (Niedersachsen) ein.
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Der rumänische Großsegler „Mircea“ trifft von Marineschleppern gezogen vor dem Marinestützpunkt in Wilhelmshaven (Niedersachsen) ein.

Die Schwester der Gorch Fock wird am Freitag 55 deutsche Offiziersanwärter aufnehmen.

shz.de von
02. August 2017, 14:26 Uhr

Wilhelmshaven | Das Schwesterschiff des deutschen Segelschulschiffes „Gorch Fock“, der rumänische Großsegler „Mircea“, ist in Wilhelmshaven eingetroffen. Der 82 Meter lange Dreimaster wurde am Mittwoch vor dem JadeWeserPort von zwei Marine-Schleppern in Empfang genommen. Nach dem Einlaufen sollte er am Bontekai am Innenhafen festmachen.

Die „Mircea“ springt vorübergehend für die „Gorch Fock“ ein, die wegen Instandsetzungsarbeiten im Dock liegt. Am Freitag gehen 55 deutsche Offiziersanwärter an Bord des Schiffes. Gemeinsam mit rumänischen, bulgarischen und chinesischen Kadetten stechen sie am 11. August zur ersten Etappe einer Ausbildungsfahrt nach Lissabon in See. Unterstützt wird die rumänische Stammbesatzung der „Mircea“ von zehn Ausbildern der „Gorch Fock“. Beide Segler sind Schwesterschiffe und wurden bei Blohm&Voss in Hamburg gebaut.

Die „Gorch Fock“ wird derzeit auf der Bredo Werft in Bremerhaven für rund 75 Millionen Euro komplett saniert und ist erst 2018 wieder einsatzklar. Vor allem die Rumpfbeplankung muss erneuert werden. Die Seereise der unter rumänischer Flagge fahrenden „Mircea“ teilt sich in zwei Abschnitte. In Palma de Mallorca steht ein Mannschaftswechsel an. Dann kommen 55 neue deutsche Kadetten an Bord.

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