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Verkehrserziehung in SH : Erneut Theater um Verkehrskasper: Minister Studt spricht Machtwort

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die beiden Polizisten bei der Bühne Neumünster gehen im April in den Ruhestand - doch der Kasper soll nicht folgen.

Kiel | Auf der Kippe hat er politisch immer wieder einmal gestanden – der Verkehrskasper. Abgestürzt ist er nicht, und das soll auch so bleiben, verspricht Innenminister Stefan Studt (SPD). Der gab sich am Montag als „großer Befürworter“ der polizeilichen Handpuppenbühne zu erkennen, stellte zugleich „unmissverständlich“ klar: „Den Verkehrskasper gab es, gibt es und wird es in Schleswig-Holstein weiter geben.“

Der oberste Dienstherr der uniformierten Handpuppenspieler reagierte damit auf Medienberichte, nach denen zum 1. April die beiden Polizisten bei der Bühne Neumünster in den Ruhestand gehen werden. Nachfolger seien bisher nicht gefunden, hieß es. Nach der seit Monaten unbesetzten Bühne in Flensburg bliebe damit vorerst nur noch der Kasper in Bad Oldesloe. Bei Bestbesetzung der drei Bühnen erreichen die neun Beamten mit ihrem Spiel zur Verkehrserziehung jedes Jahr mehr als 30.000 Kinder aus Kitas- und Grundschulen.

Geht es nach Studt, soll es dabei auch bleiben. Ausschreibungen für die Neubesetzung der Stellen seien im Gange. Auch wenn in Zukunft mehr ziviles Personal für das Puppenspiel eingesetzt werden solle; klar sei, dass weiterhin uniformierte Polizeibeamte der örtlichen Dienststellen bei den Vorstellungen ansprechbar blieben. Die Präventionsarbeit der Landespolizei vor allem im Bereich der frühkindlichen Bildung werde fortgeführt. Spätestens im neuen Schuljahr seien die Bühnen „wieder zur alten Spielstärke zurückgeführt“.  

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