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Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel : Elb-Link-Fähre transportiert mehr Passagiere als vor der Insolvenz

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Auch die Frachtraten sind gestiegen. Der Betreiber führt das höhere Aufkommen auf Verbesserungen für die Passagiere zurück.

shz.de von
erstellt am 14.Jul.2017 | 14:35 Uhr

Brunsbüttel | Die neue Betreibergesellschaft der Elbfähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel hat eine erste positive 50-Tage-Bilanz vorzuweisen. Es gibt wieder mehr Passagiere und auch höhere Frachtzahlen zu verzeichnen.

Nach dem Insolvenzverfahren des früheren Betreibers wurde Anfang des Jahres eine neue Gesellschaft gegründet, die Elb-Link-Fährgesellschaft mbH. Sie nahm nach kurzer Unterbrechung die Fährverbindung zu Christi Himmelfahrt wieder auf und verbindet seitdem mit der Fähre „Grete“ die Häfen Brunsbüttel und Cuxhaven bis zu sechs mal in jede Richtung. In der Vergangenheit hatten zwei Schiffe die Route zehn Mal täglich bedient.

„Immer mehr Autofahrer erkennen offenbar die Attraktivität der Fährroute gerade im Nord-Süd-Verkehr“, sagt Elb-Link-Geschäftsführer Bernd Bässmann. Trotz des Verzichts auf eine zweite Fähre habe Elb-Link die Beförderungsleistungen deutlich steigern können. So wurden in den ersten 50 Tagen rund 52.500 Passagiere über die Elbe transportiert, im Schnitt 1.050 pro Tag; im Vorjahreszeitraum waren es (mit zwei Schiffen) nur 47.065 Personen. Das ergab im Schnitt nur 941 Passagiere pro Tag.

Die Anzahl der Pkw beziehungsweise Wohnmobile auf der Fähre erhöhte sich auf 14.250. Im Vergleichszeitraum 2016 waren es 12.100. Und auch die Frachtzahlen wiesen ein Plus aus. Durch die gute Auslastung der „Grete“ habe die Betreibergesellschaft ihre Rentabilität steigern können.

„Positiv sehen wir die gute Verkehrsentwicklung seit dem vergangen Jahr, insbesondere mit Blick auf das vermehrte Frachtaufkommen. Aber auch die steigenden Passagier- und Pkw-Zahlen geben uns Rückenwind. Zumal die Fähre – nicht zuletzt auf Grund der Verkehrsprobleme auf der Dauerbaustelle A7, im Nadelöhr Elbtunnel sowie aktuell bei der Sanierung der B5 Itzehoe-Brunsbüttel – eine gute Alternative zum allgegenwertigen Stau darstellt", sagte Bässmann.

Verbesserungen für die Passagiere

Die Überfahrt dauert nur noch maximal 75 Minuten, anstatt wie früher 90 Minuten, dank verkürzter Liegezeiten, einer Steigerung der Motorenleistung und damit einhergehender höheren Geschwindigkeit. Ein weiterer Pluspunkt sei die Wiedereröffnung des Traditionsrestaurants Seestern direkt am Fähranleger in Cuxhaven, von wo aus auch die Bordküche beliefert wird.

Video von der Wiederaufnahme der Fährverbindung am Himmelfahrtstag

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