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Von Punk-Rock bis Doku-Soap : Echt wahr: Diese Promis kommen aus SH

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Man kennt sie aus dem Fernsehen, aus dem Radio oder aus der Zeitung: Aber wer hätte gedacht, dass diese Prominenten in Schleswig-Holstein geboren wurden.

Oswalt Kolle

Oswald Kolle in seiner Amsterdamer Wohnung.
Oswald Kolle in seiner Amsterdamer Wohnung. Foto: dpa
 

Sex, Liebe und Intimität: Diese Themen hatte sich der „Aufklärer der Nation“ Oswalt Kolle in den 1960er und 1970er Jahren auf die Fahnen geschrieben. Was viele nicht wissen: Geboren wurde der Journalist und Filmemacher 1928 in Kiel. Sein Beruf verschlug ihn jedoch in den Süden des Landes. Er arbeitete unter anderem in Frankfurt und Berlin. Zunächst schrieb Kolle für Zeitungen, ehe er sein erfolgreiches Buch „Dein Kind, das unbekannte Wesen“ veröffentlichte.

Mit seinen Filmen „Das Wunder der Liebe“ feierte er weltweit Erfolge. Bereits in den ersten acht Monaten sahen zehn Millionen Menschen den Streifen.

Die Sex-Szenen möglichts ungeschnitten auf die Leinwand zu bekommen war ein harter Kampf mit der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Dabei soll folgender berühmter Satz gefallen sein: „Herr Kolle, Sie wollen wohl die ganze Welt auf den Kopf stellen, jetzt soll sogar die Frau oben liegen.“

Jörg Wontorra

Wontorra moderierte zahlreiche Sportsendungen wie „Doppelpass“ oder „ran“.
Wontorra moderierte zahlreiche Sportsendungen wie „Doppelpass“ oder „ran“. Foto: Guido Bergmann
 

Ein Journalistenkollege von Kolle kommt aus Lübeck. Allerdings beschäftigt sich Jörg Wontorra mit anderen Sportarten wie zum Beispiel Fußball. Von 1984 bis 1992 moderierte er die „Sportschau“. Nach seinem Wechsel zu Sat1 blieb er dem Sport treu und war Moderator von „ran“. Fußball-Fans ist er zudem als langjähriger Moderator von „Doppelpass“ in Erinnerung. Talkshow-Anhänger dürften ihn eher als Schwangerschaftsvertretung von Margarete Schreinemakers kennen. 1995 vertrat er sie in 13 Sendungen. Mittlerweile hat Wontorra dem Norden den Rücken gekehrt. Er lebt mit seiner Familie in Spanien.

Dieter Thomas Heck

Die Hitparade war Dieter Thomas Hecks erfolgreichste Fernsehshow.
Die Hitparade war Dieter Thomas Hecks erfolgreichste Fernsehshow. Foto: ZDF/ A. Grimm
 

Moderation macht auch der Flensburger, den wir als nächstes kurz vorstellen möchten. Dieter Thomas Heck ist allerdings ein wahres Showtalent – er singt, schauspielert und produziert auch noch. Eigentlich strebte Heck eine Gesangskarriere an – aber der Zufall brachte ihn zum Radio. Weil man sich dort mit Vornamen ansprach, es seine eigentlichen Namen Carl und Dieter schon gab, suchte Heck sich kurzerhand mit der Jugendzeitschrift Bravo einen neuen Namen. Heck setzte sich sehr für die deutsche Schlagermusik ein – und das so erfolgreich, dass er zum Fernsehen kam. 183 Mal moderierte er die „ZDF-Hitparade“. Als Schauspieler war er unter anderem im Tatort und bei der Serie „Praxis Bülowbogen“ zu sehen.

Gülcan Kamps

Ein wahres Multitalent ist auch Gülcan Kamps aus Lübeck. Nach dem Abi zog es sie wegen der Karriere weg aus der Hansestadt.In Köln startete sie als Moderatorin bei dem Musiksender Viva durch. Nach kleinen Ausflügen in die Schauspielerei dürfte sie einem breiten Publikum durch die Doku-Soaps „Gülcan und Collien ziehen auf’s Land“ und vor allem durch „Gülcans Traumhochzeit“ mit Sebastian Kamps in Erinnerung geblieben sein. In letzter Zeit ist es etwas ruhiger um die Halb-Türkin geworden.

Wolfgang Rohde

Verdammt lang her: Die Toten Hosen (l-r), Breiti, Wölli, Campino, Andi und Kuddel am 18.02.1996.
Verdammt lang her: Die Toten Hosen (l-r), Breiti, Wölli, Campino, Andi und Kuddel am 18.02.1996. Foto: Ennio Leanza
 

Wolfgang Rohde wurde am 9. Januar 1950 in Kiel geboren. Klingt erstmal unspektakulär. Wenn man nun aber weiß, dass sein Spitzname Wölli ist, wissen Punk-Fans sofort, wer gemeint ist. Denn von 1986 bis 1999 war er Schlagzeuger bei den Toten Hosen. Mehrere Bandscheibenvorfälle beendeten seine Karriere bei Campino und Co. Aber für kleine Gastauftritte schaut er ab und zu noch einmal vorbei.

Jan Wayne

Ein Musikkollege von Wölli hat zwar die schleswig-holsteinische Herkunft gemein, aber die Musikrichtung ist dann doch eine andere. Jan Wayne  aus Husum hat sich Techno und Dance verschrieben. Der DJ und Produzent heißt eigentlich Jan Christiansen und hatte Anfang des Jahrhunderts mit mehreren Remixen Erfolge in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Zu seinen Hits zählen das Bonnie Tyler Cover „Total Eclipse of the Heart“ und „Because the Night“, im Original von Patty Smith.

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erstellt am 24.Feb.2015 | 20:29 Uhr

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