E-Mobilität beiderseits der Grenze studieren

 Dekan P. M. Johansen (vo. l.) und FH-Präsident Prof. H. Zickfeld schlossen ein Promotionsabkommen. Freude bei Ministerin Anke Spoorendonk, Prof. H.-G. Rubahn (l.) und Prof. J. Berg. Foto: Dewanger
Dekan P. M. Johansen (vo. l.) und FH-Präsident Prof. H. Zickfeld schlossen ein Promotionsabkommen. Freude bei Ministerin Anke Spoorendonk, Prof. H.-G. Rubahn (l.) und Prof. J. Berg. Foto: Dewanger

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31. August 2012, 03:59 Uhr

Flensburg/Sonderburg | Die Syddansk Universitet (SDU) mit seinem Mads Clausen Institut in Sonderburg und die Fachhochschule Flensburg haben ein neues Kapitel der Zusammenarbeit aufgeschlagen. Mit dem entstehenden Masterstudiengang eMotion/Systemtechnik und einem Promotionsabkommen wollen beide Einrichtungen Studenten aus aller Welt in die Region locken und den Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Masterstudiengänge eine Karriere vor Ort ermöglichen. Prof. Herbert Zickfeld, Präsident der FH, und Per Michael Johansen, Dekan der Technischen Fakultät der SDU, unterzeichneten gestern zwei Verträge im Präsidium der FH. Dabei war die Landesministerin für Justiz, Kultur und Europa, Anke Spoorendonk.

"Dies ist heute ein großer Tag für die Wirtschafts- und Wissenschaftsregion Süd-Dänemark und Schleswig-Holstein", sagte Prof. Zickfeld und freute sich, dass den Ideen nun Taten folgen. Johansen betonte: "Diese Ausbildung wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken und helfen, mehr Ingenieure in den Profilen auszubilden, die besonders von den Firmen der Grenzregion nachgefragt werden." Beide machten deutlich, dass die Elektromobilität aus der zukünftigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist.

Federführend für die Entwicklung des Curriculums, das auf Englisch angeboten wird, sind neben anderen die Wissenschaftler Horst-Günther Rubahn auf dänischer und Joachim Berg auf deutscher Seite. Prof. Rubahn skizzierte einige Vorteile. Bürokratische Hindernisse würden durch die Abkommen abgebaut und der studentische Einzugsbereich international. Prof. Berg will bei aller fachlichen Entwicklung den Aspekt der Kulturregion nicht außer acht lassen, worin ihn Ministerin Spoorendonk bestätigte. Sie wies darauf hin, dass die Landesregierung an der Weiterentwicklung der Dänemark-Strategie arbeite. "Dabei sind diese Vereinbarungen ein Meilenstein."

Mit dem Promotionsabkommen für ihre Studenten erfüllt die FH einen gerade geäußerten Wunsch von Kultusministerin Waltraud Wende, die genau solche Kooperationen für Doktoranden einfordert. FH-Präsident Zickfeld: "Ich lege keinen großen Wert auf die Forderung eines Promotionsrechts. Wir müssen nur unsere Kompetenzen zusammenbringen."

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