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„Gorch-Fock-Ersatz“ : Dreimaster „Mircea“ in Wilhelmshaven erwartet

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Der deutsche Marine-Nachwuchs wird vorübergehend auf dem rumänischen Großsegler seine Segelausbildung machen.

Der rumänische Großsegler „Mircea“, vorübergehender Ersatz für das Segelschulschiff „Gorch Fock“, wird am Mittwoch am deutschen Marinestützpunkt in Wilhelmshaven erwartet. Wegen der Wind- und Wetterverhältnisse war noch unklar, ob der Dreimaster am Mittwochnachmittag am Kai festmachen oder erst am Donnerstag einlaufen kann.

Die „Mircea“ ist wie die 1958 gebaute „Gorch Forck“ ein Dreimaster und mit 82 Metern ähnlich groß. Die rumänische Bark ist das einzige baugleiche Schwesterschiff der älteren „Gorch Fock I“, die 1933 in Dienst gestellt wurde und heute in Stralsund im Hafen liegt. Die „Mircea“ wurde wie die beiden „Gorch Fock“ in Hamburg auf der Werft Blohm + Voss gebaut und 1938 in Dienst gestellt. Seitdem ist das Schiff mit Unterbrechungen im Besitz der rumänischen Marine.

Am Freitag sollen 55 deutsche Offiziersanwärter an Bord gehen, die gemeinsam mit rumänischen, bulgarischen und chinesischen Kadetten am 11. August zu ersten Etappe einer Ausbildungsfahrt nach Lissabon in See stechen. Unterstützt wird die rumänische Stammbesatzung der 82 Meter langen „Mircea“ von zehn Ausbildern der „Gorch Fock“. Beide Segler sind Schwesterschiffe, die bei Blohm&Voss in Hamburg gebaut wurden.

Das deutsche Schiff muss derzeit pausieren und liegt in der Bremerhavener Bredo Werft, wo es für rund 75 Millionen Euro komplett saniert wird. Vor allem die Rumpfbeplankung muss erneuert werden. Die Seereise der unter rumänischer Flagge fahrenden „Mircea“ teilt sich in zwei Abschnitte. In Palma de Mallorca steht ein Mannschaftswechsel an. Dann kommen 55 neue deutsche Kadetten an Bord.

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erstellt am 01.Aug.2017 | 18:40 Uhr

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