ADAC MX Masters : Die Motocross-Elite im Tensfelder Sand

Die anspruchsvolle Rennstrecke ist 1,7 Kilometer lang, der Zuschauer hautnah dabei.  Foto: st
Die anspruchsvolle Rennstrecke ist 1,7 Kilometer lang, der Zuschauer hautnah dabei. Foto: st

Die besten Piloten im Motocross kämpfen am Wochenende in drei Rennklassen um den Sieg bei den ADAC MX Masters.

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20. Juli 2013, 05:01 Uhr

Tensfeld | Spannung liegt über dem Bornhöveder Land. An diesem Wochenende gibt die Motocross-Elite des europäischen Kontinents ihre Visitenkarte auf der ADAC- Motorsportanlage in Tensfeld (Kreis Segeberg) ab. In drei Rennklassen kämpfen die Piloten um den Sieg auf der anspruchsvollen Sandpiste. Am Sonnabend geht es in der Qualifikation hoch her, denn nur die besten 40 Piloten qualifizieren sich für die Wertungsläufe am Sonntag.
Im ADAC MX Junior Cup der Jahrgänge 1998 bis 2003 liegt Nico Adler als bester Deutscher auf Platz acht. Im MX Youngster Cup (Jahrgänge 1992 bis 1999) kommt der Tabellenführer aus Deutschland, Lars Reuther. David von Zitzewitz reist als Zwölfter im Gesamtklassement an.

"Der tiefsandige Boden fordert körperlich extrem"

Die Königsklasse der ADAC MX Masters führt MX Masters-Sieger 2008 und Motocross MX1 Vize-Weltmeister 2009 Max Nagl an. Er hatte letztes Jahr nach langer Verletzungspause sein Comeback in Tensfeld gegeben, mit dem Sieg. Weil es dieses Jahr noch nicht so läuft, "möchte ich das Wochenende nutzen, um den Resetknopf zu drücken und die Meisterschaftsführung weiter ausbauen", sagt Nagel.
Zweiter ist Dennis Ullrich, Sieger des Youngster Cup 2010, der in Tensfeld unter die Top 5 kommen möchte: "Das Rennen wird das schwierigste der Saison. Der tiefsandige Boden fordert körperlich extrem, und die kleinste Nachlässigkeit wird bestraft." Marcus Schiffer, Masters-Sieger 2012, kann nicht dabei sein. Er zog sich beim Training eine Handverletzung zu und fällt die restliche Saison aus.
Für die Zuschauer ist der Tensfelder Kurs optimal, da die 1,7 Kilometer lange Rennstrecke komplett einsehbar ist und man hautnah am Geschehen ist. Nah kann man auch den Stars kommen und im Fahrerlager einen Blick hinter die Kulissen des MX-Sports werfen, das ein oder andere Gespräch führen und sich bei der Autogrammstunde am ADAC Truck die Unterschrift seines Favoriten abholen. Um auch in den Pausen keine Langeweile aufkommen zu lassen, zeigt die Freestyle Crew "Upforce" unter der Patenschaft des MotoX Magazins Sprünge über eine Rampe - bis zu einer Höhe von mehr als zehn Metern Höhe und einer Weite von 25 Metern.

Tickets für das ADAC MX Masters gibt es nur an der Tageskasse. Das Wochenendticket kostet 15 Euro, Jugendliche von zehn bis 16 Jahren zahlen fünf Euro. Tageskarten kosten am Samstag fünf beziehungsweise drei Euro, am Sonntag zwölf bzw. fünf Euro. Kinder bis zehn Jahre haben generell freien Eintritt. Von den Parkplätzen fahren kostenlose Shuttle-Busse.

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