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Insolvente Reederei : Die Elb-Link-Fähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel kommt zurück

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Seit März ruht der Fährbetrieb zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Bald wird die Grete wieder siebenmal am Tag pendeln.

BRUNSBÜTTEL/CUXHAVEN | Die neugegründete Elb-Link Fährgesellschaft hat angekündigt, dass es ab dem 22. Mai wieder einen Linienfährverkehr zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven geben wird.

Der Betrieb der Elb-Link-Fähre war eine wichtige Alternative zur Fährverbindung Glückstadt-Wischhafen und der Verkehrsroute über die A7 durch den Elbtunnel in Richtung Niedersachsen - vor allem für Gütertransporte und die touristische Entwicklung Niedersachsens und Schleswig-Holsteins.

Das Fährschiff Grete wird dann täglich bis zu siebenmal pro Richtung seine Fahrt wieder aufnehmen. Mit dem Neustart auf der Elbe verbinden sich eine Reihe von Veränderungen. Zum Beispiel wird die Fährverbindung künftig nur noch von einer, anstatt von zwei Fähren betrieben.

Die Überfahrt wird dann außerdem nur noch 60 Minuten, anstatt wie früher 90 Minuten, dauern. Das liegt zum einen an verkürzten Liegezeiten und zum anderen an einer Steigerung der Motorenleistung und der damit einhergehenden höheren Geschwindigkeit.

Die Neugründung erfolgte in Form eines Management-Buyouts. Das heißt, dass wichtige Schlüsselpersonen an Bord bleiben und somit deren Erfahrung und Know-how in die neue Gesellschaft mit einfließen. Auch das bisherige Personal blieb der Fährgesellschaft fast komplett treu.

Außerdem soll es laut Geschäftsführer Bernd Bässmann ein neues, kundenfreundliches Buchungssystem geben und die Website neu gestaltet werden. „Wir sind zusätzlich über externe Buchungsportale buchbar. Zusammen mit unserem einschlägigen Wissen um den Elbe-Fährdienst stellen die organisatorischen Neuerungen eine perfekte Ausgangsbasis für einen reibungslosten Neustart dar.“

Schon Mitte April gab es für die eingestellte Elbfähre wieder neue Hoffnung. Zu diesem Zeitpunkt ging man aber noch davon aus, dass die Wiederaufnahme des Fährbetriebs im April passieren würde.

Die im Sommer 2015 auf der Route über die Elbe gestartete Elb-Link Reederei, geriet schon nach einem Jahr in Finanzschwierigkeiten. In diesem Jahr musste das Schifffahrtsunternehmen in die Insolvenz.

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erstellt am 12.Mai.2017 | 16:04 Uhr

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