Berufliche Fortbildung in SH : Deutlich mehr Menschen erhielten „Aufstiegs-Bafög“

Gefördert werden etwa Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Kosten des Lebensunterhalts oder Kinderbetreuungskosten. Erzieherinnen und Erzieher nutzten dieses Angebot mit Abstand am häufigsten. /Symbolbild

Gefördert werden etwa Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Kosten des Lebensunterhalts oder Kinderbetreuungskosten. Erzieherinnen und Erzieher nutzten dieses Angebot mit Abstand am häufigsten. /Symbolbild

Die Summe stieg 2017 auf 21,3 Millionen Euro. Am häufigsten nutzten Erzieherinnen die finanzielle Unterstützung.

shz.de von
16. Juli 2018, 13:56 Uhr

Kiel | Schleswig-Holstein hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld für die berufliche Fortbildung zur Verfügung gestellt. Die Summe für das „Aufstiegs-Bafög“ stieg im nördlichsten Bundesland im Vergleich zu 2016 um 18 Prozent auf 21,3 Millionen Euro, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte. Insgesamt seien 4605 Menschen mit diesen Mitteln gefördert worden (plus sechs Prozent). 56 Prozent davon nahmen an Fortbildungsmaßnahmen in Vollzeit teil, 44 Prozent in Teilzeit.

Mit dem „Aufstiegs-Bafög“ werden Teilnehmer von beruflicher Aufstiegsfortbildung finanziell unterstützt. Gefördert werden etwa Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Kosten des Lebensunterhalts oder Kinderbetreuungskosten. 37 Prozent der Geförderten waren Frauen. Die am häufigsten geförderten Berufe bei ihnen waren staatlich anerkannte Erzieherin (40 Prozent), Wirtschaftsfachwirtin (sieben Prozent) und Friseurmeisterin (5 Prozent). Bei den Männern war der am häufigsten geförderte Beruf ebenfalls der staatlich anerkannte Erzieher (7 Prozent), gefolgt vom staatlich geprüften Elektrotechniker (6 Prozent), Industriemeister (Metall), Elektrotechnikermeister oder Kfz-Technikermeister (jeweils 5 Prozent).

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