Der "Pingu"erfüllt die Erwartungen diesmal nicht

Fehlersuche: Teamchef Ole Pahle (r.) testet den 'Pingu' in der HAW-Box.  Foto: lub
Fehlersuche: Teamchef Ole Pahle (r.) testet den "Pingu" in der HAW-Box. Foto: lub

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23. Mai 2013, 03:59 Uhr

Hamburg | Erneut lautete die Herausforderung: Wer kommt am weitesten mit einem Liter Kraftstoff oder einer Kilowattstunde? Beim Shell Eco-Marathon in Rotterdam, bei dem das Eco-Team der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) 2012 noch hochzufrieden ins Ziel rollte, überwog für die Studenten von der Elbe diesmal der Frust. 102,77 Kilometer hat der legendäre "Pingu" in diesem Jahr mit einer Kilowattstunde Energie geschafft - weniger als im vergangenen Jahr, denn da wurden noch 113 km/kWh bejubelt; und bedeutend weniger als das erstplazierte Team aus Amsterdam, das bei den Prototypen in der Kategorie "Wasserstoffantrieb" staunenswerte 342,17 km/kWh herausfuhr. "13. und damit letzter Platz", hieß es am Ende von den Wertungsrichtern für die Hamburger. Im verregneten Rotterdam hatten die fragilen Prototypen nur wenige Gelegenheiten für sichere Starts, entsprechend mussten die regulären Rennen gleichzeitig als Testläufe herhalten. "Die Arbeit am Fahrzeug läuft neben dem Studium her und da müssen eben auch Abschlussarbeiten geschrieben werden." Auf die Strecke geschafft haben sie es trotzdem wieder, und es gehört schon fast zur moralischen HAW-Grundausstattung, dass dafür bis zum Schluss gebastelt wird.

Insgesamt trafen in diesem Jahr 183 Teams aus ganz Europa und Nordafrika beim Shell Eco-Marathon aufeinander.

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