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Für Urlauber und Einheimische : „Das ist Glück“: Die neue App für Schleswig-Holstein im Test

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Ein Foto machen und sein Glück mit anderen teilen: Das kann die neue App der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein. Die App im Test.

shz.de von
erstellt am 27.Nov.2015 | 16:20 Uhr

Seit Mittwoch ist die App „Das ist Glück: die Foto-App“ für Android erhältlich. Die kostenfreie App wurde von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH) veröffentlicht. Mit der App können Nutzer besondere Orte und Erlebnisse in Schleswig-Holstein mit der Kamera festhalten.

Mit der neuen App der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein bekommt das Marketing für den Norden eine persönliche Note. Individuelle Bilder mit „Glücks-Faktor“ sollen Urlauber und Einheimische an besonders schöne Orte in Schleswig-Holstein locken.

Auf dem mit der App entstandenen Bild wird ein farblicher „Glücksspot“ markiert. Die einzelnen Glücksmomente werden auf dem Portal glückswachstumsgebiet.de automatisch gesammelt und mit Hilfe der Geokoordinaten in einer Landkarte zusammengefügt.

Auf einer Karte wird das „Glückswachstumsgebiet“ von Schleswig-Holstein festgehalten.

Auf einer Karte wird das „Glückswachstumsgebiet“ von Schleswig-Holstein festgehalten.

Foto: Screenshot / karte.glueckswachstumsgebiet.de

Mit meinem Smartphone rufe ich den App-Store auf und gebe „Das ist Glück“ in die Suche ein. Als erstes taucht ein altes chinesisches Spiel auf. Kurze Verwirrung. Unter den ersten Suchergebnissen ist die App nicht zu finden. Mit dem ganzen Titel „Das ist Glück: die Foto-App“ klappt es schließlich. In der Suche erscheint auf Platz drei die gewünschte App. Der Such-Test mit einem zweiten Handy zeigt: Die App ist auch mit dem zweiten Gerät eher schwierig zu finden.

Ist die App erstmal auf dem Handy installiert, kann es sofort losgehen. Positiv hierbei: Das nervige Registrieren und ewige Suchen nach einem möglichst kreativen Nutzernamen fällt weg. Ein Motiv für meinen persönlichen Glücksmoment ist schnell gefunden: In der Mittagspause mache ich einen kleinen Spaziergang in Solitüde an der Flensburger Förde. Sobald ich die App öffne, startet die Kamera des Smartphones und deutet an, wie das Foto mit Glücks-Spot aussehen könnte. Mit der App sind nur Fotos im Querformat möglich.

Nach ein wenig Hin- und Herschwenken und Verschieben des Glücks-Spots ist es schließlich soweit: Klick – mein Glücks-Foto ist fertig. Dem schleswig-holsteinischen Internet sei Dank, kann ich das Bild natürlich nicht an Ort und Stelle hochladen. Auf dem fertigen Foto lässt sich dann noch der Glücks-Spot frei platzieren und in der Größe verändern. Anschließend wird der Ort zum Foto hinzugefügt. Dies geschieht entweder automatisch über die GPS-Koordinaten des Smartphones oder bei schlechtem Empfang manuell durch den Nutzer.

Im „Glücks-Spot“ steht der Text „Das ist Glück“, aber auch dies lässt sich individuell anpassen. Anschließend wird der Nutzer dazu aufgefordert, zu seinem Bild die passenden Schlagworte auszuwählen.

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Foto: Screenshot: Das ist Glück: die Foto-App

Wenig später in der Onlineredaktion probiere ich das Hochladen der Bilder erneut. Aber auch hier gestaltet es sich schwieriger als gedacht: Immer wieder taucht eine Fehlermeldung auf, dass das Hochladen fehlgeschlagen ist. Einen Anruf beim Pressesprecher der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein Marc Euler später, wird das Problem an die dortige IT weitergegeben.

Nach 40 Minuten erhalte ich einen Rückruf von Marc Euler: Unsere Firewall des WLans ist laut der IT zu hoch und scheint die Bilder nicht durchlassen. Okay. Sein Tipp: Es mit dem mobilen Internet probieren. Am besten irgendwo draußen. Die Idee klingt angesichts des schleichenden Internets in Schleswig-Holstein mehr als optimistisch. Ein paar Versuche später ist klar: Meine Bilder sind immer noch nicht online. Dank Screenshots ist aber zu erahnen, was die App kann.

Meine Kollegin hat inzwischen ebenfalls der Ehrgeiz gepackt. Auch sie hat die App installiert und sich in der Redaktion ein passendes Motiv gesucht. Allerdings streikt auch bei ihr die App. Ihre Fehlermeldung auf dem Smartphone: „Nur Bilder aus Schleswig-Holstein können gespeichert werden.“ Nach ein wenig Rumprobieren geht meine Kollegin in unsere hausinterne IT. Aber auch dort weiß man keinen Rat. Einzige Idee, es mal mit der Apple-Version zu probieren, scheitert, da diese erst nächste Woche erscheint. Gefrustet geben wir auf.

Fazit: Die App ist erst seit Mittwoch auf dem Markt und steckt noch merklich in den Anfängen. Insgesamt ist die Menüführung der App aber simpel und das Design sehr ansprechend. Auch die Idee der Karte mit dem Titel „Glückswachstumsgebiet“ gefällt mir.

 

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