Zusammenarbeit zwischen den Ländern : Daniel Günther und Peter Tschentscher wollen an einem Strang ziehen

Daniel Günther

Peter Tschentscher war zu seinem offiziellen Antrittsbesuch an die Förde zu Daniel Günther gekommen.

Beide Regierungschefs wollen zusammenarbeiten, um als Region wettbewerbsfähig in Deutschland zu sein.

shz.de von
18. Mai 2018, 19:55 Uhr

Kiel | Die Regierungschefs von Schleswig-Holstein und Hamburg wollen die Zusammenarbeit ihrer Länder in wichtigen Gebieten verstärken. Darüber sprachen Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Freitag in Kiel.

Tschentscher war gut sieben Wochen nach seiner Wahl zum Nachfolger des in die Bundesregierung gewechselten Olaf Scholz zum Antrittsbesuch an die Förde gekommen. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit Hamburg eine sehr, sehr wichtige, die wir weiter ausbauen wollen“, sagte Günther.

Beide Politiker betonten, ihre Länder seien gemeinsam stärker als jedes für sich. „Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht, an einem Strang zu ziehen“, sagte Tschentscher. Es gehe darum, gemeinsam als Region wettbewerbsfähig zu sein in Deutschland und in Europa. Über konkrete Themen der Zusammenarbeit werden beide Kabinette in einer gemeinsamen Sitzung am 29. Mai in Hamburg beraten, wie Günther ankündigte.

Als Finanzsenator war Tschentscher in den vergangenen Jahren vor allem wegen der gemeinsamen HSH Nordbank an der Förde. Zum beschlossenen Verkauf der Bank sagte Tschentscher: „Wie ich erfahren habe, hat das Ergebnis auch eine ganz breite Zustimmung in Schleswig-Holstein gefunden - das finde ich sehr bemerkenswert.“ Als wichtige weitere gemeinsame Themen hob er die Verkehrsinfrastruktur und die Energiewende hervor. Seinen Kollegen Günther habe er als sehr verbindlichen, freundlichen und informierten Partner kennengelernt, sagte der Hamburger Bürgermeister.

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