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Flüchtlingskrise in Europa : Dänische Grenzkontrollen: Stau auf der A7

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Besonders LKW-Fahrer brauchen morgens Geduld: Auf der A7 Richtung Dänemark muss man bis zu 30 Minuten mehr Zeit einplanen.

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2016 | 10:27 Uhr

Ellund | Behinderungen auf der Autobahn A7 am Montagmorgen: Vor dem Grenzübergang Ellund-Fröslev staute sich der Lkw- Verkehr zwischen den Auffahrten Flensburg-Harrislee und der dänischen Grenze am Übergang bis zu drei Kilometer.

Nachdem Schweden wegen der Flüchtlingskrise Passkontrollen eingeführt hatte, hat Dänemark nachgelegt. Seit dem 4. Januar werden auch Fahrzeuge an der deutsch-dänischen Grenze überprüft.

Der Schwerlastverkehr musste längere Wartezeiten in Kauf nehmen, auch Pkw Fahrer waren von den Staus vor der dänischen Grenze betroffen.

Die deutsche Polizei veranlasste auf Grund des Staus über den Rundfunk eine Warndurchsage. Ein weiterer Grund war dichter Nebel, der die Verkehrsteilnehmer zusätzlich behinderte. Es kam durch den Rückstau zu Wartezeiten bis zu 30 Minuten.

Das deutsche und dänische Speditionsgewerbe hatte Bedenken durch mögliche Zeitverzögerung durch die Kontrollen vor Einführung der Kontrollen geäußert. „Ich kann nicht anders als einen negativen Effekt auf den dänischen Export zu sehen“, sagt Peter Therkelsen, Direktor der Pattburger Spedition H.P. Therkelsen.

Dänemarks Transportminister Hans Christian Schmidt hat die Passkontrollen zur Eindämmung des Flüchtlingsandrangs an der deutschen Grenze verteidigt.

Am Montag beraten die EU-Innenminister über Grenzkontrollen in Europa.

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