Ohne Abo lesbar : Was Sie über das Corona-Virus in SH wissen müssen

3G-Regel, Schule, Veranstaltungen: Hier gibt es die wichtigsten Infos zum Coronavirus in SH stets aktualisiert im Überblick.

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08. September 2021, 10:00 Uhr

Das Coronavirus namens SARS-CoV-2 hält seit Beginn des Jahres 2020 die Welt in Atem. In folgender Tabelle zeigen wir die aktuellen Zahlen in SH, weiter unten erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Regelungen.

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shz.de stellt Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten Informationen über die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Schleswig-Holstein kostenlos zur Verfügung. Teilen Sie diesen Artikel auch gerne mit Freunden, Ihrer Familie und Kollegen in sozialen Netzwerken.

Was ist in SH erlaubt, was ist verboten?

Die Landesregierung hat sich auf die Eckpunkte für eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung verständigt, die am Montag, 20. September 2021, in Kraft treten soll. Dann gelten folgende Regeln:

Mehr dazu: Diese Corona-Regeln gelten ab 20. September in Schleswig-Holstein

Allgemeine Regeln

Ab dem 20. September entfallen überall dort, wo die 3G-Regel (getestet, geimpft oder genesen) einzuhalten ist, sämtliche Corona-Einschränkungen. Statt Abstandsgebot und Maskenpflicht wird dann lediglich eine Empfehlung ausgesprochen. 

Überall dort, wo die 3G-Regel nicht umgesetzt werden kann, gelten weiter diese grundlegenden Regeln:

  • Abstandsgebot: Sofern dies möglich ist, haben Menschen untereinander 1,5 Meter Mindestabstand im privaten Raum und in der Öffentlichkeit zu halten, sofern es keine Viren-Barriere gibt. Wenn der Abstand nicht einhaltbar ist, soll ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Maskenpflicht: In Geschäften, Supermärkten, Schulen, Bussen und Bahnen muss eine Maske getragen werden. Seit dem 25. Januar muss eine medizinische Maske (N95/KN95) oder FFP2-Maske getragen werden. Eine Stoffmaske ist nicht mehr erlaubt. 
  • Kontaktbeschränkungen: Für Geimpfte oder Genesene gelten keinerlei Kontaktbeschränkungen mehr. Für nicht Immunisierte gilt jedoch eine Obergrenze von 25 Personen über 14 Jahren innerhalb geschlossener Räume.
  • Eigenverantwortung: Die allgemeinen Anforderungen an die Hygiene- und Kontakteinschränkungen müssen eingehalten werden.
Bußgelder

Bei Verstößen gegen Verbote zur Eindämmung des Coronavirus gilt auch in Schleswig-Holstein ein Bußgeldkatalog. Im Wiederholungsfall sind Strafen bis zu 25.000 Euro möglich.

Bei Privatpersonen können folgende Vergehen geahndet werden:

  • Nichteinhalten des Mindestabstands trotz wiederholter Aufforderung durch eine Ordnungskraft (150 Euro)
  • Teilnahme an einer Ansammlung oder privaten Zusammenkunft im öffentlichen Raum (150 Euro)
  • Vorsätzliche Verstöße gegen die Maskenpflicht (150 Euro)
  • Vorsätzliche Falschangabe von Kontaktdaten (1000 Euro)
  • Entgegennahme einer Leistung ohne den erforderlichen Testnachweis (150 Euro)
  • Falsche Angaben in einer Selbstauskunft (150 Euro)

Grundlage für den Bußgeldkatalog ist die allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 25. Juni 2021. Auf der Website der Landesregierung sind die einzelnen Regelsätze und Verstöße aufgelistet.

3G-Regelung

Gilt die 3G-Regel, so ist ein Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder ein aktuelles negatives Testergebnis (maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) vorzulegen. Kinder unter sieben Jahren bleiben von den Testpflichten ausgenommen.

Minderjährige Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden, benötigen auch weiterhin keinen zusätzlichen Testnachweis.

Diskotheken

Diskotheken dürfen ab dem 20. September den normalen Betrieb unter Einhaltung der 3G-Regel aufnehmen. Voraussetzung ist, dass ein Hygienekonzept erstellt wird und nicht-immunisierte Teilnehmende maximal sechs Stunden vor Einlass getestet wurden (ein Antigen-Schnelltest ist ausreichend).

Einzelhandel

Da im Einzelhandel eine 3G-Regelung nicht umgesetzt werden kann, gelten dort weiterhin Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung.

Freizeiteinrichtungen

Für Getestete, Geimpfte oder Genese entfallen ab dem 20. September in Freizeiteinrichtungen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich die Corona-Beschränkungen. Wer nicht immunisiert oder getestet ist, hat keinen Zutritt.

Auch die noch bestehenden Regelungen zur Erfassung der Kontaktdaten in Innenbereichen werden weitgehend aufgehoben. Kapazitätsbegrenzungen entfallen ebenfalls.

Gastronomie

Auch in der Gastronomie gilt die 3G-Regel. Ab dem 20. September entfällt auch hier die Maskenpflicht für Getestete, Geimpfte und Genesene. Restaurants dürfen in voller Auslastung öffnen.

Grenzpendler

Grenzpendler und Reisende aus Schleswig-Holstein können ohne Test- oder Impfnachweis die Grenze passieren. Da Deutschland in Dänemark als "gelbes" Land gelistet ist, müssen Dänemark-Reisende aus anderen Gebieten nur mit Nachweis einreisen. An der Grenze soll es stichprobenartige Kontrollen geben.

Kitas

Die bisherige Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb der Kitas wurde aus der Verordnung gestrichen. Alle Kinder werden dauerhaft in ihrer Kita betreut.

Eltern von Kita-Kindern erhalten vom Land kostenfrei einen für Kleinkinder geeigneten und vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassenen Selbsttest. Damit haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder zweimal wöchentlich auf freiwilliger Basis zu testen.

Körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen dürfen ab dem 20. September unter Einhaltung der 3G-Regel ohne Corona-Beschränkungen erfolgen. Es wird jedoch empfohlen, weiterhin eine Maske zu tragen.

Private Treffen

An privaten Zusammenkünften dürfen unbegrenzt viele vollständig geimpfte oder genesene Personen teilnehmen. Für nicht Immunisierte gilt jedoch eine Obergrenze von 25 Personen über 14 Jahren innerhalb geschlossener Räume.

Pflegeheime

In Pflegeheimen bleiben auch nach dem 20. September die bisherigen Regelungen bestehen. Für Besucher gilt weiterhin die 3G-Regel sowie die Maskenpflicht auf Verkehrsflächen und in Gemeinschaftsräumen.

Reisen in SH

In Beherbergungsbetrieben werden ab dem 20. September die Vorgaben zur wiederholten Testung nach spätestens 72 Stunden gestrichen. Die 3G-Regel sowie die Pflicht zur Angabe von Kontaktdaten bleiben bestehen.

Reiserückkehrer

Hier gelten bundeseinheitliche Regeln:

  • Seit dem 1. August sind alle Einreisenden – unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nicht – verpflichtet, bei Einreise über einen Impf-, Test- oder Genesenennachweis zu verfügen. Dies gilt nicht für Kinder unter zwölf Jahren
  • Bereits vor der Einreise muss die digitale Einreiseanmeldung via www.einreiseanmeldung.de vorgenommen werden, wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  • Wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich direkt nach der Ankunft in häusliche Quarantäne begeben. Nach Aufenthalt in einem einem Hochrisikogebiet beträgt die Absonderungszeit zehn Tage. Die häusliche Quarantäne kann in diesem Fall vorzeitig durch die Vorlage eines Genesenen- oder Impfnachweises oder durch einen negativen Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik beendet werden.
    Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage.
Schulen

In Innenräumen von Schulen gilt nach wie vor eine Maskenpflicht, außerdem müssen sich alle, die nicht geimpft oder genesen sind, zwei Mal wöchentlich testen.

Ist ein Schüler inzifiert, kommen in der Regel nur noch direkte Sitznachbarn und enge Schulfreunde in Quarantäne.

Sport

Sport kann ab dem 20. September unter Einhaltung der 3G-Regelung wieder ohne Corona-Maßnahmen und Kapazitätsbeschränkungen stattfinden.

Veranstaltungen und Versammlungen

Hier fallen Beschränkungen ab dem 20. September weitgehend weg. Sie sind damit innerhalb und außerhalb geschlossener Räume ohne Einhaltung des Abstandsgebotes und der Maskenpflicht möglich. Voraussetzung bleibt hierbei die Erstellung eines Hygienekonzepts unter anderem mit einer regelmäßigen Lüftung der Innenbereiche.

In Innenbereichen ist zudem die 3G-Regel einzuhalten. Kinosäle oder Konzerte dürfen unter Einhaltung der 3G-Regel wieder voll ausgelastet werden. Bei Sportveranstaltungen gelten bezogen auf die Zuschauerzahlen keine Obergrenzen mehr. Stadien und Veranstaltungshallen können voll ausgelastet werden.

 

Weitere Fragen und Antworten der Landesregierung finden Sie hier.

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Das Robert-Koch-Institut stellt aktuelle Informationen, Krisenpläne und Fallzahl-Meldungen hier zur Verfügung. Außerdem gibt es das sogenannte Covid19-Dashboard, wo die aktuellen Fallzahlen auf einer Karte einsehbar sind.

Das Kieler Gesundheitsministerium informiert auf seiner Homepage regelmäßig über neue Entwicklungen in Schleswig-Holstein. Hier geht es zu der Seite.

Über die Entwicklungen vor Ort berichten auch die einzelnen Kreise auf ihren Webseiten.

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