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Radiomoderator steigt aus : Carsten Köthe: Blitz-Abschied vom RSH-Nachmittagsclub

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Aus der Onlineredaktion

Nach nur neun Monaten beendet Carsten Köthe das Kapitel Nachmittagsclub. Nach dem Urlaub wartet eine neue Aufgabe auf ihn.

Kiel | Überraschend verkündeten Anneke ter Veen und Carsten Köthe gestern Nachmittag „live“ ihren Abschied von der Sendung „Carsten Köthes Nachmittagsclub“. Erst im August vergangenen Jahres hatte der RSH-Kultmoderator mit der Show ein Comeback gefeiert, nachdem er sechs Monate aufgrund einer Krebserkrankung pausiert hatte.

„In dieser Form“ sei es die letzte Sendung gewesen, man werde sich aber wiederhören, sagte der 53-Jährige zur unerwarteten Auflösung des jungen Duos. Mit den vorläufigen Abschiedsworten beruhigte Köthe aber seine sorgenvollen Zuhörer: „Nein, ich bin nicht wieder krank, es ist wirklich alles gut“.

Seine Zeit bei RSH sei nicht beendet, es warte nach dem nun beginnenden Urlaub im Sommer eine neue Aufgabe auf ihn: „Wie genau das aussieht, kann ich leider noch nicht sagen, aber ich freue mich schon sehr darauf.“ Laut Bericht der Kieler Nachrichten wird der gebürtige Ratzeburger nach den Ferien an einem neuen Showkonzept arbeiten. Die kommende Sendung soll perfekt auf ihn zugeschnitten sein.

Köthe bedankte sich bei seiner Bremer Kollegin ter Veen und sagte, es werde bestimmt ein Wiederhören oder -sehen geben. So wie es aussieht, verlässt die 33-Jährige den Platz am Mikro, bleibt RSH aber erhalten. Sie soll laut Angaben des Senders in Zukunft redaktionell arbeiten. Die vierstündige Sendung am Nachmittag moderiert nun Alexander Baltz.

Im Januar 2014 hatte sich Köthe aufgrund seiner Krebserkrankung von seinen Hörern verabschiedet. Nach der von einer großen Welle des Mitgefühls begleiteten Chemotherapie feierte er im vergangenen Juli sein Comeback am Mikrofon.  „Ich bin knapp 25 Jahre lang fast immer mitten in der Nacht aufgestanden. Mir hat das frühe Weckerklingeln nie etwas ausgemacht, aber vielleicht war meine Krankheit doch ein Signal meines Körpers, auf das ich hören sollte“, sagte er nach seiner Genesung und verschob seine Arbeitszeit in den Nachmittag. Der Moderator leidet an lymphatischer Leukämie. Vollständig heilbar ist die Krankheit bei ihm nicht, doch er kann gegen sie angehen.

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erstellt am 21.Apr.2015 | 11:38 Uhr

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