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Wetter : Bundesländer-Vergleich: Der Sommer war in SH am kühlsten

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Auch wenn die vergangenen Tage doch noch sommerlich waren, schneidet SH in der Wetterbilanz schlecht ab.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2016 | 14:43 Uhr

Offenbach/Kiel | Schleswig-Holstein ist in diesem Sommer das kühlste Bundesland gewesen. Die Temperatur betrug im Durchschnitt 17,1 Grad Celsius, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in seiner Sommerbilanz mitteilte. Damit war es im nördlichsten Bundesland in den vergangenen Wochen zwar etwas wärmer als im langjährigen Mittel (15,8 Grad). Deutschlandweit betrug die gemessene Durchschnittstemperatur dagegen 17,8 Grad.

Die Sonnenscheindauer lag im Norden mit 585 Stunden ebenfalls unter dem Deutschlandwert von 604 Stunden. Im Sauerland und in der Eifel schien sie mit teils nur etwa 500 Stunden am wenigsten. Außerdem mussten die Schleswig-Holsteiner mit gut 240 Litern Regen pro Quadratmeter mehr Regen hinnehmen als im langjährigen Mittel (222 Liter). Bundesweit waren es rund 230 Liter (239).

Die Sommerbilanz fiel in Hamburg ebenfalls bescheiden aus: Hier war es zwar durchschnittlich wärmer, aber regenreicher und sonnenärmer als in anderen Bundesländern. Laut Deutschem Wetterdienst lag die Durchschnittstemperatur in der Hansestadt bei 17,9 Grad und damit sogar etwas über dem bundesweiten Durchschnitt der Jahreszeit (17,8 Grad). Das langjährige Hamburger Mittel liegt bei 16,5 Grad.

In der Elbestadt Hamburg gingen im Sommer durchschnittlich knapp 265 Liter Regen pro Quadratmeter nieder (langjähriges Mittel 218 Liter). An Sonnenstunden wurden rund um den Hafen weniger als 565 Sonnenstunden gezählt und damit über 6 Prozent weniger als im Bundesschnitt.

Die Daten im Länder-Vergleich:

Bayern war Regen-Spitzenreiter. Bundesweite Höchstwerte wurden direkt am nördlichen Alpenrand erzielt. Dort fielen bis zu 700 Liter pro Quadratmeter. Am trockensten war es in Brandenburg, das gleichzeitig das zweitsonnenscheinreichste Bundesland war.

Länger schien die Sonne nur in Mecklenburg-Vorpommern. Mit bis zu 780 Stunden zeigte sich die Sonne auf der Ostseeinsel Rügen am meisten. Die Nordrhein-Westfalen konnten am wenigsten die Sonne genießen.

 
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