Gesundheitsministerium : Blaualgen: Badeverbote an zwei Seen in SH

Beliebtes Ausflugziel: Im Sommer boomt der Betrieb am Borgdorfer See. Erst zur vergangenen Saison wurden hier die Stege erneuert. Nun steht das Gebäude im Fokus des Vereins.
Beliebtes Ausflugziel: Im Sommer boomt der Betrieb am Borgdorfer See.

Betroffen sind die Badeanstalt am Bordesholmer See und mehrere Badestellen am Borgdorfer See.

Avatar_shz von
12. Juli 2019, 12:36 Uhr

Kiel/Schleswig | An mehreren Binnengewässern in Schleswig-Holstein sind Blaualgen in höheren Konzentrationen gemessen worden. Aktuell gebe es vorsorglich befristete Badeverbote an der Badeanstalt am Bordesholmer See und an mehreren Badestellen am Borgdorfer See (Kreis Rendsburg-Eckernförde), wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Dort gebe es starke Anschwemmungen von Algen an den Badestelle.

Weiterlesen: Gesundheitsministerium verhängt Badeverbot im Bordesholmer See

Blaualgen können bei Menschen zu allergischen Reaktionen und Hautreizungen sowie Atemproblemen führen. Verschluckt man zu viel Wasser, können auch Übelkeit und Erbrechen auftreten.

In den schleswig-holsteinischen Küstengewässern der Nord- und Ostsee gibt es hingegen zurzeit keine Beeinträchtigungen durch Algen.

Aktuelle Informationen über Wasserproben aus Badegewässern bietet das Ministerium auf seiner Webseite an.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen