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Stromausfall bei Mölln : Binnenschiff kappt Stromleitung - Elbe-Lübeck-Kanal gesperrt

vom

Am Dienstag zerstörte ein Schiff eine 11.000-Volt-Leitung bei Mölln. Dies sorgte für einen Stromausfall in mehreren Gemeinden.

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2015 | 12:45 Uhr

Mölln | Wegen der Reparatur einer von einem Binnenschiff gekappten 11.000-Volt-Stromleitung über dem Elbe-Lübeck-Kanal bei Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg) ist die Wasserstraße am Mittwoch vorübergehend gesperrt worden. Die mehrstündige Sperrung sollte gegen 13 Uhr aufgehoben werden, teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Lübeck mit.

Am Dienstag kurz nach 18 Uhr hatte das Binnenschiff mit seinem Mast die Stromleitung in mehreren Metern Höhe zerstört, so dass ein Kabelende ins Wasser fiel und das andere Ende neben dem Kanal auf Land. Ein Sprecher der Schleswig-Holstein Netz AG sagte, Lebensgefahr habe nicht bestanden, da wie bei einem normalen Kurzschluss die Sicherungen den Stromfluss sofort unterbrochen hätten.

Ein Mitarbeiter auf dem Binnenschiff hatte nach Angaben der Polizei den Mast bereits vor dem Eintreffen in Mölln aufgerichtet und dadurch den Unfall verursacht. In Mölln sollte das aus Lübeck kommende Güterschiff Ladung aufnehmen.

Wegen der zerstörten Leitung fiel in den vier Gemeinden Kühsen, Panten, Ritzerau und Nusse in der Region etwa eine Stunde lang der Strom aus. Etwa 500 Haushalte seien betroffen gewesen, sagte der Sprecher der Schleswig-Holstein Netz AG. Außerdem sei die Straße mit dem Restaurant „Zur alten Ziegelei“ in Mölln nahe der Unfallstelle betroffen gewesen. Dort habe man ein Stromaggregat eingesetzt.

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