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Berufsfeuerwehr: Traumberuf mit Nachwuchssorgen

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erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Lübeck | Vor rund einem Monat hat die Stadt Stellen als "Brandmeister-Anwärter" ausgeschrieben, doch die Bewerberzahl ist gering. Das war vor wenigen Jahren noch anders. Grund ist vermutlich die Beamtenbesoldung. Ein unverheirateter Anwärter bekommt netto rund 1200 Euro im Monat, nach der zweijährigen Ausbildung rund 1800 Euro. Im Gegensatz zur Privatwirtschaft kann die Stadt nicht einfach Geld dazu legen, wenn die Bewerber fehlen. Hinzu kommt, dass die Anforderungen an einen Berufsfeuerwehrmann hoch sind. Mitzubringen sind ein Gesellen- oder Facharbeiterbrief, wahlweise eine Ausbildung zum Rettungsassistenten, ein Auto-Führerschein, das Jugendschwimmabzeichen in Bronze und vor allem eine gesundheitliche Eignung. An einem Testtag müssen die Bewerber ihre Fitness beweisen.

Dafür bekommen sie einen abwechslungsreichen Dienst geboten. Der reicht vom Einfangen von Kanarienvögeln bis zu großen Brandeinsätzen. Gearbeitet wird durch die 24-, 16- und acht Stunden-Schichten nur an drei Tage in der Woche, allerdings auch an Feiertagen. Gesucht werden Männer und Frauen. Infos zu den Möglichkeiten bei der Lübecker Feuerwehr gibt es bei Andreas Wulf unter (0451) 122 37 60 oder 122 37 01. Bewerbungsschluss für den Ausbildungsbeginn am 1. März ist der 23. August.

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