Frei am 31. Oktober : Jamaika-Koalition ist sich einig: Reformationstag soll in SH neuer Feiertag werden

Zusätzlicher Feiertag.
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Zusätzlicher Feiertag.

Über den Reformationstag als zusätzlichen Feiertag in SH herrscht große Einigkeit bei den Parteien.

shz.de von
06. Februar 2018, 21:36 Uhr

Kiel | Einem zusätzlichen Feiertag für Schleswig-Holstein am 31. Oktober steht nichts mehr im Weg. Als letzte der drei Koalitionsfraktionen will nun auch die FDP die Einführung eines Feiertages am Reformationstag mittragen. „Eine gemeinsame norddeutsche Lösung ist für uns das wichtigste Kriterium“, sagte FDP-Fraktionschef Christopher Vogt am Dienstag nach einer Fraktionssitzung. Zuvor hatten sich sowohl die beiden Koalitionspartner CDU und Grüne als auch die SPD und die AfD für dieses Datum ausgesprochen. Die FDP hatte bisher den 23. Mai als „Tag des Grundgesetzes“ vorgeschlagen.

 

Die SPD beschloss in ihrer Fraktionssitzung bereits einen entsprechenden Gesetzentwurf für die Februarsitzung des Landtags. „Eine wichtige Rolle bei unserer Entscheidung spielte auch die Einigung der fünf norddeutschen Länder, unter denen Mecklenburg-Vorpommern diesen Tag bereits als regulären Feiertag eingeführt hat“, sagte die SPD-Innenpolitikerin Özlem Ünsal. „Es ist für viele Menschen, besonders in den Kreisen, die nahe an Hamburg, Niedersachsen oder Mecklenburg-Vorpommern liegen, sinnvoll, wenn sie nicht vor ihrer Haustür eine Feiertagsgrenze vorfinden.“

Bereits in der vergangenen Woche hatten sich die norddeutschen Regierungschefs auf den 31. Oktober verständigt. Hintergrund der Debatte ist die Tatsache, dass Schleswig-Holstein mit neun gesetzlichen Feiertagen deutlich weniger Feiertage als andere Länder hat.

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