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Schleswig-Holstein

12. Dezember 2017 | 00:20 Uhr

Arbeitsmarkt nach wie vor robust

vom

Im Norden des Landes sorgen jedoch Schulabgänger und Ausbildungsende für höhere Arbeitslosenquote

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Flensburg | Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli im Norden Schleswig-Holsteins gestiegen. Im Juli waren im Agenturbezirk Flensburg 18 355 Personen arbeitslos gemeldet, 350 (1,9 Prozent) mehr als im Vormonat, 297 (-1,6 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 7,7 Prozent (Vormonat: 7,5; Vorjahr: 7,9 Prozent). "Bei den unter 25-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit um 17,1 Prozent angestiegen. Es haben sich viele junge Menschen nach Beendigung ihrer Schul- oder Ausbildungszeit arbeitslos gemeldet", erläutert Heike Döpke, Leiterin der Agentur für Arbeit in Flensburg. Sie befinden sich in der "Sucharbeitslosigkeit" und würden erfahrungsgemäß kurzfristig in Ausbildung, Arbeit oder Studium einmünden.

Insgesamt zeige sich der Arbeitsmarkt robust: "Wie im Juni ist die Arbeitslosigkeit auch im Juli im Vergleich zum Vorjahr gesunken", so Döpke. Eingestellt wurde vor allem in der Gastronomie, im Hochbau, im Lager- und Logistikbereich sowie in der Gebäudereinigung. Dem Arbeitgeberservice waren im Juli 2032 freie sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet, 163 weniger als im Juni, 31 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es in der Hotellerie und Gastronomie, in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Pflegewesen und im Einzelhandel.

In der Stadt Flensburg waren im Juli 5294 Personen arbeitslos gemeldet, 86 mehr als im Juni, aber neun weniger als im Juli 2012. Die Quote stieg von 11 auf 11,1 Prozent (Vorjahr: 11,5 Prozent). Einstellungen gab es vor allem bei den (m/w) Malern, Lagerarbeitern und Metallverarbeitern.

Im Kreis Schleswig-Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen um 161 (2,1 Prozent) auf 7.845. Im Vorjahresvergleich ist das ein Rückgang um 175 (-2,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt aktuell im Kreis bei 7,6 Prozent (Vormonat: 7,5 Prozent, Vorjahr: 7,9 Prozent). Im Juli wurde hauptsächlich Personal im Hochbau eingestellt.

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