Interaktive Karte : Arbeitslosigkeit im Norden weiter gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vormonat um 68 000 auf 2,315 Millionen gesunken.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vormonat um 68.000 auf 2,315 Millionen gesunken.

Die robuste Wirtschaftliche Lage im Norden sorgt für weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit in SH auf 5,4 %.

shz.de von
30. Mai 2018, 10:49 Uhr

Die Arbeitslosigkeit hat in Schleswig-Holstein erneut abgenommen. Wie die Agentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte, sind im nördlichsten Bundesland derzeit 83.900 Frauen und Männer ohne festen Job. Das waren 4,1 Prozent weniger als im April und 6,7 weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote sank auf 5,4 Prozent, nach 5,9 Prozent vor einem Jahr. Die Arbeitsagentur begründete den weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit und eine deutliche Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung mit der robusten wirtschaftlichen Lage.

Beschäftigung in Hamburg nähert sich erstmals der Millionenmarke

Zum fünften Mal in Folge ist die Arbeitslosigkeit in Hamburg gesunken. Im Mai waren in der Hansestadt 65.057 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, teilte die Agentur für Arbeit am Mittwoch mit. Das waren 1391 Personen oder 2,1 Prozent weniger als im Monat zuvor und 4655 oder 6,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beläuft sich aktuell auf 6,2 Prozent, gegenüber 6,5 Prozent vor einem Monat und 6,8 Prozent vor einem Jahr. Damit hat die Arbeitslosigkeit in einem Mai den niedrigsten Stand seit 25 Jahren erreicht. Die Beschäftigung nähert sich erstmals der Millionenmarke.

Innerhalb eines Jahres sind in Hamburg 22.500 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden; die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs stieg von 948.600 auf 971.100.

Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt im Mai auf 2,315 Millionen

Auch wenn globale Wirtschaftsrisiken viele Unternehmen weiter verunsichern – auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist davon derzeit noch nichts zu spüren. Der Aufwärtstrend hat sich auch im Mai fortgesetzt.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vormonat um 68.000 auf 2,315 Millionen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Erwerbslosen um 182.000 zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,1 Prozent. „Die Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben erneut abgenommen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nimmt weiter zu und die Nachfragen nach Arbeitskräften ist ungebrochen hoch“, sagte BA-Vorstandschef Detlef Scheele. Der Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt setze sich somit fort, wenn auch schwächer als in den Vormonaten, räumte Scheele ein.

Auch saisonbereinigt sank die Zahl der Jobsuchenden: Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl lag im Mai bei 2,358 Millionen. Damit waren mehr als 11.000 Männer und Frauen weniger ohne Arbeit als im April – im Westen sank die Zahl um knapp 10.000, im Osten um knapp 2000.

Die Unterbeschäftigung, die auch Menschen umfasst, die gerade an einer Weiterbildung teilnehmen, lag bei 3,286 Millionen. Sie sank damit saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 17.000. Bei der Bundesagentur waren im Mai zugleich rund 793.000 offene Stellen gemeldet – 78.000 mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Erwerbstätigen lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zuletzt im April bei 44,62 Millionen – das ist ein Plus von 35.000 gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 592.000 Erwerbstätige mehr.

Der Anstieg gehe allein auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück, hieß es. Diese hat nach Berechnungen der Bundesagentur vom März saisonbereinigt um 7000 zugenommen. Damit hatten hochgerechnet 32,66 Millionen Menschen in Deutschland zuletzt einen regulären Job – 725.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vormonat um 68.000 auf 2,315 Millionen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Erwerbslosen um 182.000 zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,1 Prozent.

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