Hügelland am Ostseestrand : Tagen und Klettern auf dem Aschberg

Outdoor-Akademie auf dem Aschberg: Im Zentrum steht der Aussichtsturm, der auch über zwei Kletterwände bestiegen werden kann. Foto: Globetrotter
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Outdoor-Akademie auf dem Aschberg: Im Zentrum steht der Aussichtsturm, der auch über zwei Kletterwände bestiegen werden kann. Foto: Globetrotter

Eine neue Outdoor-Akademie soll Besucher anlocken und neue Impulse im Naturpark Hüttener Berge setzen.

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10. Januar 2012, 12:16 Uhr

Ascheffel | Längst sind die früheren Aschberg Stuben Geschichte geworden, die traditionsreiche Gaststätte wurde bereits vor geraumer Zeit abgerissen, um die Kuppe des zweithöchsten Berges im Naturpark Hüttener Berge mit innovativer Infrastruktur neu beleben zu können. Die Entscheidung darüber ist längst gefallen, notwendige Baupläne wurden kürzlich genehmigt. Entstehen wird auf dem Hügel, direkt neben dem Bismarck-Denkmal, eine Outdoor-Akademie, hinzu kommt ein ideal in die Landschaft eingefügtes Hotel mit 30 Doppelzimmern und der vorhandene große Sportplatz wird umfassend so umgestaltet, dass er künftig multifunktionell, vor allem aber natürlich für Sportzwecke, nutzbar sein wird.
Die Outdoor-Akademie wird gebaut und betrieben von der Hamburger Ausrüstungsfirma Globetrotter, die den Betrieb für die Schulung eigener Mitarbeiter und Kunden, aber auch als Sportzentrum, Tagungsstätte und Hotel für andere Gäste nutzen will.
Aussichtsturm zum Klettern, Laufen und Fahren
Die Akademie selbst wird einen Aussichtsturm erhalten, der sich über Kletterwände, aber natürlich auch per Treppe und Aufzug erklimmen lassen wird. Natürlich wird auch die Gastronomie öffentlich sein, und Ausflüglern und Gästen zur Verfügung stehen.
Architektin Jutta Neumann ist davon überzeugt, dass sich die neue Einrichtung bestens in das Gelände einfügen wird und darüber hinaus ein neuer und zentraler Anlaufpunkt im Naturpark Hüttener Berge sein wird. Angetan von diesem Projekt ist ebenfalls die Aktivregion Hügelland am Ostseestrand, die Teile der nichtgewerblichen Einrichtungen co-finanzieren wird.
Christiane Ostermeyer, Vorsitzende der Aktivregion, ist ebenfalls vom breiten Erfolg der künftigen Outdoor-Akademie überzeugt. "Vor allem das neue Sportangebot wird viele Menschen zusätzlich auf den Aschberg locken."
Auch Kajakfahren soll angeboten werden
Bereits im Mai 2013 sollen die Infrastrukturmaßnahmen abgeschlossen sein. Günther Hoffmann von Globetrotter geht davon aus, dass dann auch zügig der Betrieb in der neuen Anlage aufgenommen werden kann. "Wir hoffen darüber hinaus ein Bootshaus an der Badestelle am Bistensee errichten zu können, da wir ebenfalls gerne das Kajakfahren in unser sportliches Angebot mit aufnehmen möchten", so Hoffmann.
Sicher scheint auch zu sein, dass die Jugendherberge, in unmittelbarer Nachbarschaft der Outdoor-Akademie, keine Nachteile durch den Neubau erleiden soll. "Die vorhandenen Sportanlagen stehen nach ihrer Neuanlage beziehungsweise Renovierung natürlich auch weiterhin der Jugendherberge zur Verfügung", erklärt Günther Hoffmann.

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