Hügelland am Ostseestrand : Naturpark bekommt ein neues Infosystem

Das Management der Aktivregion: Max Triphaus, Christiane Ostermeyer und Stefanie Gravert (von links) sind vom Erfolg überzeugt. Foto: Henze
Das Management der Aktivregion: Max Triphaus, Christiane Ostermeyer und Stefanie Gravert (von links) sind vom Erfolg überzeugt. Foto: Henze

Acht Radwege und 20 Wanderwege werden in den Hüttener Bergen neu beschildert.

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10. Januar 2012, 12:15 Uhr

Eckernförde | Der Naturpark Hüttener Berge ist der wohl bekannteste Naturpark im nördlichen Schleswig-Holstein. Eingebettet in einer sanften Hügellandschaft liegt er in der so genannten Schleswiger Geest. Gegründet wurde er 1970 und war über lange Jahre der nördlichste Naturpark Deutschlands. Drei Hügel bieten im Naturpark Hüttener Berge bei gutem Wetter eine grandiose Weitsicht bis hin zur Eckernförder Bucht und der Ostsee oder dem Nord-Ostsee-Kanal. Scheelsberg (106 m), Aschberg (98 m) und Heidberg (92) sind sozusagen die topographischen Zentren dieses herrlichen Naturparks, von denen der Aschberg wohl am bekanntesten ist, da er viele Touristen durch das Bismarck-Denkmal anlockt.
Um den Naturpark Hüttener Berge noch attraktiver für Gäste und Touristen zu machen, wird er künftig mit einem neuen Informationssystem ausgerüstet. Zwanzig Wanderwege und acht Radwege werden neu und einheitlich beschildert, große Informationstafeln auf allen Parkplätzen verschaffen Besuchern zusätzliche Orientierung. Symboltier für das neue Besucherlenkungssystem wird die Haselmaus werden, die Wanderer und Radfahrer künftig durch den Naturpark "führen" wird. AktivRegion-Vorsitzende Christiane Ostermeyer ist davon überzeugt, dass die neue Beschilderung zu einer Erhöhung der Besucherzahlen beitragen wird. "Es wird wesentlich einfacher werden, den Naturpark Hüttener Berge zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erobern," so Ostermeyer. Zusammen mit den Regionalmanagern Max Triphaus und Stefanie Gravert hat sie deutlichen Anteil an der Entwicklung dieses Projekts. Im Rahmen zweier Workshops wurden die Planungsgrundlagen für das Info-System geschaffen. Dabei spielte nicht nur die Planung von ausgewählten Rundrouten und deren Beschilderung eine große Rolle, sondern auch die Erstellung einer auf die Routen ausgerichteten Freizeitkarte, der Informationstafeln und auch der Routenflyer für jede einzelne Strecke. "Wir gehen davon aus, dass mit Beginn der Sommersaison 2012, also etwa ab Ostern, alle Tafeln und Wegweiser aufgestellt sein werden", ist Christiane Ostermeyer sicher.

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