Mit dem Ball auf Kunstrasen

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Mit dem Ball auf Kunstrasen

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23. April 2013, 11:53 Uhr

Großenbrode | „Es wurde auch dringend Zeit, unseren Sportplatz zu renovieren“, erzählt Bürgermeister Klaus Reise aus Großenbrode. In die Jahre gekommen war die großzügige Anlage längst, und da die beiden Fußballplätze durchgehend über die Jahre intensiv bespielt worden sind, hatten sie auch ein wenig gelitten. Allerdings hätte zusätzlich auch eine mitgliederstarke Maulwurfpopulation ihren Teil zur Renovierungsbedürftigkeit geleistet.

Kurzerhand wurde in der schönen Feriengemeinde auf der Halbinsel Wagrien der Plan gefasst, einen der beiden Fußballplätze mit einem Kunstrasen auszustatten. „Das kostet schon ordentlich Geld, und daher sind wir dankbar, dass die AktivRegion Wagrien-Fehmarn das Vorhaben finanziell unterstützt hat“, so Bürgermeister Reise.

Rund 450 Mitglieder sind im Sportverein Großenbrode (SVG) organisiert. Das ist rechnerisch immerhin jeder vierte Einwohner, ein aufs Land bezogen sicher beeindruckendes Verhältnis. Insbesondere die Jugendabteilung soll dabei durch starke Fußballmannschaften bestechen.

Durch die Ausstattung mit Kunstrasen ist der Spielbetrieb jetzt über das ganze Jahr auf der Anlage möglich. Darüber hinaus ist Kunstrasen orthopädisch auch viel schonender als Naturrasen. Aus diesem Grund kann der neu angelegte Platz von jeder Altersgruppe genutzt werden. Fast wetterunabhängig können alle Alterklassen jetzt in Großenbrode trainieren. „Im SVG ist der jüngste Spieler fünf und der älteste 73 Jahre alt“, so der Bürgermeister.

Benutzt wird der neue Platz von den Vereinsmitgliedern, aber auch vom Kindergarten, der Grundschule, der freiwilligen Feuerwehr und anderen Vereinen aus der Region. Sportarten wie Hockey, Basketball, Völkerball, viele Laufdisziplinen und auch die Abnahme des Sportabzeichens können auf der Anlage erfolgen. Künftig ist auch die Ausweitung auf eine touristische Nutzung geplant. „Wir wollen unseren Feriengästen ebenfalls attraktive Sportprogramme anbieten“, sagt Klaus Reise. In Zusammenarbeit mit dem Kurbetrieb der Gemeinde würden diese für Kinder und Erwachsene ausgearbeitet.

Verabschiedet haben sich die Sportler allerdings von dem Gedanken, dass Kunstrasen pflegeleichter aus Naturrasen sein. „Jetzt müssen wir nicht mehr mähen, stattdessen aber die Kunstfasern regelmäßig pflegen“, lacht Bürgermeister Reise.

Wolfgang Henze

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