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AktivRegion Hügelland am Ostseerand : Historisches Wandern in Gettorf

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Einheimische, Besucher, Neubürger und Schulklassen profitieren von dem Vorzeigeprojekt, das 2012 startete.

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erstellt am 05.Aug.2014 | 14:19 Uhr

Gettorf | Es ist eines der Projekte, welches Matthias Meins, der Vorsitzende der Aktiv-Region Hügelland am Ostseestrand, immer wieder gern als Vorzeigeprojekt bezeichnet: Das Historische Wandern in Gettorf.

Ziel der Aktiv-Region sei, alle Bürgerinnen und Bürger an den regionalen Entwicklungsprozessen teilhaben zu lassen. Und die Idee, Geschichte greifbar zu machen, komme direkt aus der Bürgerschaft. Federführend durch den Gettorfer Windmühlenverein und finanziell mit 55 Prozent der Nettokosten über die Aktiv-Region gefördert, wurde für die Umsetzung des Projekts Historisches Wandern in Gettorf die geschichtliche Bedeutung von 20 Gebäuden, Denkmälern und Begegnungsorten in kurzen Texten aufgearbeitet und jeweils vor Ort auf Täfelchen dargestellt. Von der St. Jürgen-Kirche von 1250 über das ältesten Fachwerkhaus von 1750, die Pastorate von 1843 und 1845, die Windmühle von 1869, das königliche Amtsgericht von 1888 bis zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal von 1895. Zwei große am Marktplatz und am Karl-Kolbe-Platz vor dem Verwaltungsgebäude aufgestellte Informationstafeln und Faltblätter helfen, den Weg zu finden.

Darüber hinaus bieten Mitglieder des Mühlenvereins regelmäßig Führungen an. Durch die Erwanderung der Geschichte des Ortes wird diese plastisch und anschaulich gemacht und dürfte somit Einheimische, Neubürger, Touristen, aber auch Schulklassen, die sich mit Gettorfs Geschichte beschäftigen möchten, an die Historie des Ortes heranführen. Wer sein Wissen vertiefen möchte, dem stehen das Mühlenarchiv in Gettorf und das Landesarchiv in Schleswig zur Verfügung.

 Das Projekt Historisches Wandern in Gettorf wurde im Sommer 2012 mit einem Rundgang offiziell  vorgestellt. „Damit haben wir Gettorf kulturell bereichert“, war sich schon damals Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch sicher. „Da steckt viel Herzblut drin“, erkannte auch die damalige Vorsitzende der Aktiv-Region, Christiane Ostermeyer, an. Nicht nur die Gettorfer werden das zu schätzen wissen.

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