Hügelland am Ostseestrand : Grundschule Surendorf: Ponyhof statt öden Betons

Die Mädchen der Surendorfer Grundschule wünschten sich einen Ponyhof auf dem neuen Außengelände.
Die Mädchen der Surendorfer Grundschule wünschten sich einen Ponyhof auf dem neuen Außengelände.

Die Bürger haben sich ehrenamtlich beteiligt, um den Schulhof der Grundschule von Surendorf neu zu gestalten. Jetzt ist vom öden Beton nichts mehr zu sehen.

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10. Januar 2012, 12:15 Uhr

Schwedeneck/Surendorf | Öder Betonschulhof war früher mal. Diese Feststellung gilt jedenfalls für die Grundschule in Surendorf. Im Rahmen eines von der Aktivregion Hügelland am Ostseestrand geförderten EU-Projekts konnte deren Schulhof nämlich vor kurzem völlig umgestaltet werden. Bürgermeister Gustav Jonas ist vor allem stolz darauf, dass sich viele Bürger ehrenamtlich an dem Umbau beteiligt haben. "So ein Engagement erlebt man wohl nur in kleineren Gemeinden und es konnten dadurch erhebliche Finanzmittel eingespart werden", sagt Jonas.
Sogar Schülerwünsche konnten bei der Umgestaltung berücksichtigt werden. "Die Mädchen wollten einen Ponyhof haben", erzählt Jonas. "Na ja, Ponys werden dort keine gehalten, aber ein besonders eingefasster Bereich wird jetzt aber als Ponyhof bezeichnet."
Motorische Fähigkeiten schulen
Tatsächlich wurde durch diese Umgestaltung aber vor allem erreicht, dass der Schulhof jetzt zu einem natürlichen und erlebnisreichen Multifunktionsraum geworden ist. Durch diese besondere Gestaltung werden die Kinder angeregt, mit abwechslungsreichen Bewegungen in den Pausen, aber auch in den Nachmittagsstunden, ihre motorischen Fähigkeiten zu schulen. Die Umgestaltung bietet aber auch die Möglichkeit, das Außengelände der Schule für Veranstaltungen der Jugendbetreuung, der Ferienbetreuung, aber auch für das Ostseeorchester und andere gemeinnützige Zwecke zu nutzen. Der Schulhof ist daher inzwischen zum neuen Kommunikationszentrum im Ortsteil Surendorf geworden, der an Nachmittagen auch vielen ältern Bürgern als Treffpunkt dient.
"Bürger und Schüler sind glücklich, dass durch diesen Umbau eine gänzlich neue Begegnungsstätte im Ort und vor allem ein wesentlich spannenderer Schulhof geschaffen werden konnte", stellt Bürgermeister Gustav Jonas fest.

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