Auenland : "Ein gewisses Regionenbewusstsein"

Publikumsmagnet: Bartkauz 'Elvis' überfliegt die Zuschauer bei den Flugschauen im Wildpark Eekholt. Foto: Eekholt
Publikumsmagnet: Bartkauz "Elvis" überfliegt die Zuschauer bei den Flugschauen im Wildpark Eekholt. Foto: Eekholt

Das Holsteiner Auenland: Ein Naherholungsgebiet für die Metropolregion Hamburg mit langjähriger Erfahrung in der Projektförderung.

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25. Mai 2011, 09:17 Uhr

Als größten Vorteil der AktivRegion Holsteiner Auenland bezeichnet Bad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach deren langjährige Erfahrung in Sachen Projektförderung. Kütbach, in weiterer Funktion auch Vorsitzender der AktivRegion, erklärt das so: "Die formale Gründung unserer AktivRegion erfolgte zwar erst vor zwei Jahren, aber sie existierte als touristische Kooperation, mehr oder weniger mit den gleichen Mitspielern, bereits seit langer Zeit." Und genau daraus würde man auch ein gewisses Regionenbewusstsein schöpfen, das sich auch durch das häufige Tragen eines Holsteiner Auenland-Stickers durch die Menschen belegen lässt, so Kütbach weiter. "Wir verstehen uns als die grüne Mitte Holsteins, und das verbindende Element sind die vielen Auen in der Region", ergänzt Regionalmanager Christian Noack.
Vier herausragende Aufgabenbereiche sieht Hans-Jürgen Kütbach im Rahmen der Eu-Initiative für das Auenland. "Das sind Tourismus, Familienfreundlichkeit, die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte und die interkommunale Kooperation."
"Wir sind unbürokratisch und haben kurze Entscheidungswege"
Hat man in anderen AktivRegionen gelegentlich Sorgen, ausreichend interessante und innovative Förderprojekte akquirieren zu können, so ist es im Holsteiner Auenland genau umgekehrt. "Wir sind unbürokratisch und haben kurze Entscheidungswege", sagt Kütbach, "und das merken die Projektbetreiber natürlich auch." Letztlich würde ein Projektbeirat über die Verwendung der Fördergelder entscheiden. Dabei würde auf strenge Parität geachtet. "Fünfzig Prozent der Gelder gehen in den öffentlichen und institutionellen Bereich, die andere Hälfte wird für Projekte der so genannten Wiso-Partner eingesetzt", erklärt Noack. Als Wiso-Partner, das sind Wirtschafts- und Sozialpartner, wird der nichtöffentliche und auch gewerbliche Bereich bezeichnet.
"Zurzeit organisieren wir in unserer AktivRegion 35 Förderprojekte. In der Hauptsache sind dies Tourismusinitiativen, denn da gibt es noch viel zu tun", so Kütbach. Und so ein bisschen versteht sich das Holsteiner Auenland natürlich auch als Naherholungsgebiet für die Metropolregion Hamburg.
(shz, whe)

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