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Hügelland am Ostseestrand : Die Keimzelle der Aktivregion

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Die 13 Gemeinden der Region haben sich zusammengeschlossen: Als "Robin Wohld Club" machen sie sich für die eigenen Interessen stark.

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erstellt am 16.Feb.2010 | 06:25 Uhr

"Wir sehen uns schon als die Keimzelle der AktivRegion Hügelland am Ostseestrand", sagt Volker Clauß, Bürgervorsteher von Altenholz und Vorsitzender des Robin Wohld Clubs. Und in der Tat, die Initiative Robin Wohld, die sich als Wirtschafts-, Tourismus- und Kulturverband der Region Dänischer Wohld gebildet hat, wurde bereits Mitte 2006 gegründet, und sollte vor allem dazu beitragen, die Projekte der Ländlichen Struktur Entwicklung, kurz LSE, umzusetzen.
Alle 13 Gemeinden der Region schlossen sich daher zu Robin Wohld zusammen. Regionalmanager Klaus Juschkat, gleichzeitig auch Bürgermeister von Tüttendorf, betont, dass im Robin Wohld Club neben den Ortsvorstehern der beteiligten Gemeinden auch Gewerbetriebe und Bürger der Region Mitglieder seien. "Bereits nach kurzer Zeit," so Clauß, "konnte wir einige bemerkenswerte Projekte anschieben."
"Wir rufen nicht nach dem Staat"
Dazu würde das Festival der Elemente genau so gehören, wie ein regelmäßiges Fußballturnier oder das Ochsenfest auf Gut Wulfshagen. Dieses Fest hat bislang in jedem Jahr rund 5000 Besucher angelockt. "Wir rechnen 2010 aber mit einer steigenden Besucherzahl", so Juschkat, "weil erstmals im Rahmen des Ochsenfestes ein Rennen mit Rasentreckern organisiert wird."
Das größte Zukunftsprojekt im Dänischen Wohld soll aber der Bau einer interkommunalen Sport- und Freizeithalle sein. So konnte der Verein, der dieses Vorhaben nach Möglichkeit ohne den Einsatz öffentlicher Mittel realisieren will, bereits die Fachhochschule Kiel gewinnen, um im Rahmen eines Masterstudiengangs die Planungsgrundlagen für diese Halle zu schaffen. "Der Dänische Wohld bräuchte dringend so eine Multifunktions-Halle, und wir wollen dafür eine Lösung ohne staatliche Unterstützung schaffen", so Volker Clauß.
Als Keimzelle von "Hügelland am Ostseestrand" sieht sich der Club, weil die Einwohnerzahl des Dänischen Wohlds nicht ausreichte, um daraus eine eigene AktivRegion zu bilden. Aus diesem Grund schloss sich der Dänische Wohld mit der Region Hüttener Berge und der Stadt Eckernförde zusammen. "Eine Verbindung von der alle Menschen in der AktivRegion profitieren", sind Clauß und Juschkat sicher. Wolfgang Henze

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