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Hügelland am Ostseerand : Attraktive AktivRegion

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erstellt am 05.Aug.2014 | 00:00 Uhr

Gettorf | Um die Attraktivität der AktivRegion auch als Wirtschaftsstandort für Existenzgründer zu steigern, wird bereits auf Existenzgründermessen und Existenzgründerberatung gesetzt. „Die Existenzgründer-Quote ist bereits höher als im Bundesdurchschnitt, auch im Kreis Rendsburg-Eckernförde“, weiß Dr. Dieter Kuhn. „Ich denke, dass beides einen großen Anteil daran hat.“ Doch man könnte die Nähe zur Kieler Uni und den Fachhochschulen besser nutzen. Ausgründer, die sich mit innerhalb der Hochschulen entwickelten Technologien eigene Unternehmen aufbauen wollen, mit ihrem Geschäftssitz in die Aktiv-Region ziehen. „Zumindest sollte der Wirtschaftsstandort der Aktiv-Region beworben werden“, empfiehlt der Regionalmanager. „Auch als Wohnsitz oder Wohnumfeld.“

Daseinsvorsorge

Der Masterplan Daseinsvorsorge vor dem Hintergrund der älterwerdenden und rückläufigen Bevölkerung in den Gemeinden und dem Amt Hüttener Berge ist gut angekommen. Hier gibt es die Idee, das auf andere Amtsbereiche zu übertragen. Ideen für Projekte werden bereits gesammelt. Bis Ende September muss die Strategie beim Ministerium einge-reicht sein. Am 26. August wird sie auf der Regionalkonferenz in Eckernförde vorgestellt: inhaltlich und in ihrer finanziellen Ausgestaltung. Im Anschluss, auf der Mitgliederversammlung der Aktiv-Region, wird ein neuer Vorstand gewählt.

In der Hoffnung, Energie einzusparen: Das Amtsgebäude Dänischer Wohld wurde mit EU-Fördermitteln über die AktivRegion energetisch saniert.
In der Hoffnung, Energie einzusparen: Das Amtsgebäude Dänischer Wohld wurde mit EU-Fördermitteln über die AktivRegion energetisch saniert. Foto: mla

Ab Januar 2015 sollen die Fördermittel fließen. Wenn alle 22 Strategien der 22 Aktiv-Regionen im Land anerkannt werden, bedeutet das 2,8 Millionen Euro an Fördermitteln für jede Aktiv-Region für sieben Jahre. „Wahrscheinlich sogar noch etwas mehr“, schätzt Dr. Dieter Kuhn. Eigentlich sei die EU-Mittel-Ausstattung besser als in der vorangegangenen Förderperiode. Außerdem wüssten viele Gemeinden mitt-lerweile, wie man mit der Förderung umgeht. Dafür zu sorgen, dass die Mittel gerecht verteilt werden, ist Aufgabe des Vorstands der Aktiv-Region. „Darauf achten wir“, versichert Matthias Meins, Vorsitzender der Aktiv-Region Hügelland am Ostseestrand. „Wir arbeiten intern kollegial zusammen.“ Die Arbeit in der abgelaufenen Förderperiode werde als sehr positiv gesehen. Sowohl, was die Projekte angehe, als auch für die Region insgesamt, die dadurch wesentlich enger zusammen gewachsen sei. „Wir wollen den eingeschlagenen Weg so weiter gehen“, betont Matthias Meins. „Wir als Vorstand freuen uns über jede eingehende gute Idee aus den Kommunen oder der Bevölkerung und wollen diese positiv befördern.“

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