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Schleswig-Holstein

21. Oktober 2017 | 13:01 Uhr

Aachen jetzt Partner der Stadtwerke

vom

Stawag zahlte 42,3 Millionen Euro für die Anteile von 25,1 Prozent

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Lübeck | Der Verkauf der Gesellschaftsanteile an den Stadtwerken Lübeck ist vertraglich fixiert: Die 25,1 Prozent der bislang bei Dong Energy ging an die Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft (Stawag). Die Verträge wurden gestern unterschrieben, die konkrete Zusammenarbeit beginnt im September.

"Damit findet ein Verfahren einen guten Abschluss, das uns über ein Jahr intensiv beschäftigt hat", so Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe. Er sei davon überzeugt, "dass die Stawag der richtige strategische Partner ist, mit dem wir zusammen unsere Stadtwerke in eine starke Zukunft führen werden."

Sowohl Saxe als auch Evert den Boer, Senior Vice President bei Dong Energy, betonte ebenfalls die gute konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen neun Jahren "Deshalb freue ich mich sehr, dass wir mit den Stadtwerken Lübeck dank der bestehenden Klimapartnerschaft und der Beteiligung an unserem Windpark Nysted weiter zusammenarbeiten werden", so Evert den Boer, Mit dem Verkauf der Anteile verfolge Dong Energy das strategische Ziel, sich auf Schwerpunktaktivitäten wie Offshore Wind zu konzentrieren.

"Die Zukunft ihrer Stadtwerke hat die Lübecker in den letzten Monaten bewegt. Dieses Interesse spricht für eine große Wertschätzung für ihre Stadtwerke. Wir sehen uns als ein Partner auf Augenhöhe, der wichtige Impulse und Know-how einbringen wird", nennt Stawag-Vorstand Dr. Christian Becker als Ziel: "Schließlich verfolgen die Stadtwerke Lübeck und Aachen seit vielen Jahren eine ähnliche Strategie, die eine nachhaltige Ausrichtung und eine solide wirtschaftliche Positionierung im Wettbewerb umfasst." Erste Projekte bei der künftigen Zusammenarbeit werde der Ausbau der erneuerbaren Energien sein.

Dem Verfahren war ein Bieterwettbewerb vorausgegangen, bei dem die Stawag mit ihrem Konzept überzeugte. Die Bürgerschaft hatte sich zudem mit der Möglichkeit eines Rückkaufs durch die Stadt befasst, was die Kieler Kommunalaufsicht aber aus finanziellen Gründen ablehnte. Der Kaufpreis für die 25,1 Prozent lag bei 42,3 Millionen Euro.

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