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Unfälle bei Glätte : A7 ist nach Bergungsarbeiten Richtung Süden wieder frei

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Die Bergungsarbeiten auf der A7 zwischen Flensburg und Tarp sind beendet. Die Unfallstelle ist geräumt.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2017 | 15:06 Uhr

Flensburg/Kiel | Die Autobahn 7 zwischen Flensburg und Tarp Richtung Süden ist seit 13.15 Uhr wieder frei, teilte ein Polizeisprecher mit. Sie war für Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Winterliches Wetter hatte am Montagmorgen viele Straßen in Rutschbahnen verwandelt. Die meisten Karambolagen verliefen glimpflich. Doch nicht alle. Glatte Straßen haben in Schleswig-Holstein zu mehreren Unfällen geführt.

 

Am Montagmorgen um 5.33 Uhr geriet in Höhe der Treenetalbrücke auf der A7 in Fahrtrichtung Süden vermutlich aufgrund von Glätte ein Sprinter ins Schleudern und fuhr in die Außenleitplanke. Ein hinter diesem fahrender 40-Tonnen-Lkw versuchte dem Sprinter auszuweichen, geriet dabei allerdings selbst ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. In der Böschung kam das Fahrzeug dann schließlich zum Stehen, teilte die Polizei mit.

Im Sprinter befanden sich drei Personen, eine von ihnen wurde leicht verletzt. Die Bergung des Lkw nahm am Montagvormittag mehrere Stunden in Anspruch. Dazu wurde die A7 in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, Ausweichstrecken zu nutzen.

<p>Nach einem Unfall hinter dem Kreuz Rendsburg wurde die Straße Richtung Rendsburg voll gesperrt. </p>

Nach einem Unfall hinter dem Kreuz Rendsburg wurde die Straße Richtung Rendsburg voll gesperrt.

Foto: Daniel Friederichs

Auch auf der A210 zwischen Kiel und Rendsburg gab es glättebedingt sechs Unfälle. Die ersten vier ereigneten sich innerhalb von 15 Minuten vor dem Rendsburger Kreuz auf der Fahrbahn Richtung Norden, teilte die Autobahnpolizei Neumünster mit. Für die Räumungsarbeiten wurde die Straße voll gesperrt. Kurz nachdem die Fahrbahn wieder freigegeben war, krachte es erneut zwei Mal. Dieses Mal hinter dem Rendsburger Kreuz. Die Straße wurde erneut gesperrt. Zudem blieben einige Autos aufgrund von leeren Batterien liegen, teilte die Polizei mit. Inzwischen rollt der Verkehr aber wieder langsam. 

Rettungsgasse auf der A 210.

Auf der A210 wurde vorbildlich eine Rettungsgasse gebildet.

Foto: Dana Ruhnke

Alle aktuellen Verkehrsmeldungen finden Sie hier.

Die Lage in anderen Bundesländern

Auch in anderen Bundesländern war es glatt, vor allem in Bayern sorgte Schneefall für Behinderungen. Unter anderem krachte es auf der Autobahn 3 zwischen Kitzingen und Wiesentheid in Nordbayern. Dort erlitt ein 41 Jahre alter Mann lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde eingeklemmt, als ein Transporter auf einen Lastwagen auffuhr, wie die die Polizei mitteilte. Die Ursache war zunächst unklar.

In Oberfranken, der Oberpfalz und anderen Teilen Bayerns führte Schneefall zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Als Ursache sieht die Polizei in den meisten Fällen überhöhte Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn. Der Deutsche Wetterdienst meldete am Montagmorgen weiterhin Glätte und Schneefall für Bayern. Für die Nacht auf Dienstag werden Frost und überfrierende Glätte erwartet.

Bereits am Sonntagabend kam es auf den Autobahnen in Oberfranken und auf den Höhenzügen des Fichtelgebirges und des Frankenwaldes zu zwölf Karambolagen, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Bei zwei Unfällen zogen sich drei Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen zu.

Der Schneefall hatte am Sonntagnachmittag eingesetzt. Innerhalb weniger Stunden ereigneten sich allein auf den Autobahnen im Raum Hof und Bayreuth acht Verkehrsunfälle. Die Feuerwehr musste mindestens 30 Mal ausrücken, um die Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien.

Auch in anderen Regierungsbezirken kam es wegen des Wintereinbruchs zu Unfällen und Behinderungen. In der Oberpfalz ereigneten sich mindestens 20 Unfälle, Polizei und Feuerwehr mussten mehr als 50 Mal wegen umgestürzter Bäume und anderer Verkehrsbehinderungen ausrücken.

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