Baustellen, Staus & Co. : Überblick: Alles zum A7-Ausbau in SH und Hamburg

Auf der A7 staut es sich am Kreuz Rendsburg.
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Solche Bilder wird es in den kommenden zehn Jahren öfter geben: Stau auf der A7.

Eine Baustelle folgt der anderen: Der sechsspurige Ausbau der A7 zwischen dem Bordesholmer Dreieck und Hamburg ist im Gange. Alle Infos und die aktuelle Verkehrslage gibt es auf shz.de/a7.

shz.de von
16. Januar 2015, 19:51 Uhr

Bordesholm | Ab Montag (19. Januar)  wird es eine weitere Baustelle auf der A7 geben: Über mehrere Kilometer sollen zwei verengte Fahrspuren in Richtung Süden nach Hamburg eingerichtet werden. Die Baustelle liegt auf Höhe der Park- und WC-Anlage Bimöhlen zwischen den Anschlussstellen Großenaspe und Bad Bramstedt, teilte das für den Ausbau der A7 federführende Unternehmen Via Solutions Nord mit. Diese Arbeiten dauern den Planungen zufolge bis Anfang März. Auf der Gegenseite in Richtung Norden gibt es bereits zwei längere Baustellen bei Bad Bramstedt und bei Neumünster.

Die A7 soll bis Ende 2018 zwischen Bordesholm und Hamburg von vier auf sechs Fahrspuren erweitert werden, so dass bis zum Elbtunnel dann auf jeder Seite drei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Auf Hamburger Gebiet sind zudem drei Autobahn-„Deckel“ geplant.

Insbesondere für die Nerven der Pendler und Spediteure werden die kommenden Jahre damit zu einer Belastungsprobe. Damit unsere Leser nicht den Überblick verlieren, können sie alles zum Mammutprojekt auf unserer Sonderseite zum A7-Ausbau nachlesen: Unser Verkehrsticker meldet aktuell und zuverlässig Gefahrenstellen, Staus, Baustellen, Sperrungen & Co. Außerdem haben wir die geplanten Baustellen, mögliche Alternativrouten oder auch die aktuellen Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs sowie Hintergrundinformationen und aktuelle Berichterstattung für Sie zusammengestellt.

Die A7 führt einmal durch ganz Deutschland: von der dänischen zur österreichischen Grenze. Sie ist mit fast 1000 Kilometern die längste Autobahn der Bundesrepublik – und im staugeplagten Raum Hamburg mit am stärksten befahren. Bis zu 134.000 Fahrzeuge rollen hier im Schnitt täglich über die Fahrbahnen, davon gut zehn Prozent schwere Laster und Busse. Künftig wird der Verkehr noch weiter ansteigen. Zusammen mit einer Erweiterung der Fahrspuren sind in Hamburg drei Lärmschutztunnel geplant – mit Kleingärten und Parks auf den Dächern, damit die A7 nicht mehr Stadtteile trennt.

In den kommenden acht Jahren wird die Autobahn ausgebaut, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Kosten liegen bei mehr als einer Milliarde Euro. Den Löwenanteil trägt der Bund.

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