Baustellen, Staus & Co. : Überblick: Alles zum A7-Ausbau in SH und Hamburg

Solche Bilder werden in den kommenden zehn Jahren bleiben: Lastwagen stehen auf der A7 Richtung Norden im Stau.
Solche Bilder werden in den kommenden zehn Jahren bleiben: Lastwagen stehen auf der A7 Richtung Norden im Stau.

Im Oktober geht's los: der sechsspurige Ausbau der A7 zwischen dem Bordesholmer Dreieck und Hamburg beginnt. Alle Infos und die aktuelle Verkehrslage gibt es ab sofort auf shz.de/a7.

shz.de von
15. September 2014, 18:32 Uhr

Bordesholm | In der Mitte Schleswig-Holsteins, zwischen Bordesholmer Dreieck und Hamburg-Nordwest, soll die A7 noch in diesem Jahr zur Großbaustelle werden. Auf dem Hamburger Gebiet sollen kurz vor dem Nadelöhr Elbtunnel in den kommenden Jahren auch die „Hamburger Deckel“ entstehen.

Insbesondere für die Nerven der Pendler und Spediteure werden die kommenden Jahre damit zu einer Belastungsprobe. Damit unsere Leser nicht den Überblick verlieren, können sie ab sofort alles zum Mammutprojekt auf unserer Sonderseite zum A7-Ausbau nachlesen: Unser Verkehrsticker meldet aktuell und zuverlässig Gefahrenstellen, Staus, Baustellen, Sperrungen & Co. Außerdem haben wir die geplanten Baustellen, mögliche Alternativrouten oder auch die aktuellen Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs sowie Hintergrundinformationen und aktuelle Berichterstattung für Sie zusammengestellt.

Die A7 führt einmal durch ganz Deutschland: von der dänischen zur österreichischen Grenze. Sie ist mit fast 1000 Kilometern die längste Autobahn der Bundesrepublik – und im staugeplagten Raum Hamburg mit am stärksten befahren. Bis zu 134.000 Fahrzeuge rollen hier im Schnitt täglich über die Fahrbahnen, davon gut zehn Prozent schwere Laster und Busse. Künftig wird der Verkehr noch weiter ansteigen.  Zusammen mit einer Erweiterung der Fahrspuren sind in Hamburg drei Lärmschutztunnel geplant – mit Kleingärten und Parks auf den Dächern, damit die A7 nicht mehr Stadtteile trennt.

In den kommenden acht Jahren wird sie ausgebaut, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Kosten liegen bei mehr als einer Milliarde Euro. Den Löwenanteil trägt der Bund.

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