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Deutsch-Dänisches Business Forum : A7-Ausbau: Unternehmen wollen informiert werden

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Unternehmer nördlich und südlich der Grenze müssen planen können. Sie fordern eine stetige Information über die Baumaßnahmen.

Flensburg | Die Unternehmen nördlich und südlich der Grenze müssen während des Ausbaus der Autobahn A7 kontinuierlich über Einzelmaßnahmen sowie über Probleme auf Umleitungsstrecken informiert werden. Diese Forderung wurde am Montag bei dem Treffen von Vertretern der Wirtschaft, des schleswig-holsteinischen Landtages und des dänischen Folketings erhoben, auf Einladung der IHK Flensburg und des Entwicklungsrates Sønderjylland in den Räumen der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft.

Bei der Veranstaltung im Rahmen des „Deutsch-Dänischen Business Forums“, das die Optimierung grenzüberschreitender, wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zum Ziel hat, standen die Themen Verkehrsinfrastruktur, Fachkräftesituation und Hochschulkooperationen auf der Tagesordnung. „Das Deutsch-dänische Business Forum, das wir zusammen mit der IHK Flensburg betreiben, ist eine starke Initiative, die wir 2015 zugunsten der Unternehmenszusammenarbeit in Südjütland und Norddeutschland weiterentwickeln wollen“, betonte Ole Daugbjerg, Vorsitzender des Entwicklungsrates Sønderjylland.

Die Bedeutung des gemeinsamen Wirtschaftsraumes hob auch Helge Carstensen, Leiter Wehrtechnische Programme der FFG, hervor: „Die FFG ist weltweit erfolgreich und in den unterschiedlichsten Kulturkreisen tätig. Gerade vor diesem Hintergrund schätzen wir das gemeinsame Verständnis, die Ähnlichkeit in der Denkweise und in den Erwartungen an eine gute und faire Zusammenarbeit, die auf beiden Seiten der Grenze stark ausgeprägt sind.“

Zum Sachstand der geplanten A7-Ausbaumaßnahmen informierte der IHK-Verkehrsexperte Frederik Erdmann. Er empfiehlt für die Bauphase ein spezielles Havarie- und ein koordiniertes Baustellenmanagement auf den Umleitungsstrecken.

Um die berufliche Bildung über die deutsch-dänische Grenze hinweg weiterzuentwickeln, werden eine entsprechende Rahmenvereinbarung und die Einrichtung eines mit EU-Mitteln geförderten Centers angestrebt, wie Michael Schack erläuterte, Leiter des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung der IHK Flensburg. Die Region Syddanmark ist dabei Projektpartner.

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erstellt am 28.Okt.2014 | 12:37 Uhr

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