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Autobahn zwischen Hamburg und Heide : A23: Letztes Teilstück zwischen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord freigegeben

vom
Aus der Onlineredaktion

26 Jahre hat es gedauert. Ab Juli ist die Autobahn endlich durchgängig befahrbar.

shz.de von
erstellt am 11.Jun.2016 | 13:56 Uhr

Itzehoe | Die A23 zwischen Hamburg und Heide ist ab Juli durchgehend eine Autobahn. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) gab am Samstag gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), das letzte Teilstück des A23-Neubaus zwischen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord symbolisch frei.

26 Jahre nach der Eröffnung ist die Autobahn damit ab Juli auf ganzer Strecke durchgängig mindestens vierspurig befahrbar. Bisher wurde der Abschnitt zwischen den beiden Anschlussstellen auf rund sechs Kilometern Länge nur dreispurig mit der Bundesstraße 5 überbrückt.

Offiziell fertig gestellt wurde die A23 im Jahr 1990. Sie besaß jedoch eine Lücke: Zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord verengte sich die vierspurige Autobahn zur dreispurigen Bundesstraße 5.

Die Strecke war in diesem Bereich ursprünglich als Ortsumgehung um Itzehoe geplant worden und führte mit der alten Störbrücke unter anderem durch dicht bebaute Gewerbe- und Wohngebiete. Dort kam es besonders an Sommerwochenenden und in Ferienzeiten regelmäßig zu langen Staus. Die alte Störbrücke war zwischen 1965 und 1967 für umgerechnet 7,5 Millionen Euro gebaut worden. Da sie später marode war, musste sie für den Lückenschluss abgerissen werden.

Nun queren zwei Konstruktionen den Fluss: 455 Meter Vorland-Brücke im Süden, 586 Meter Vorland-Brücke im Norden und eine 120 Meter lange Stahlkonstruktion dazwischen. Mit den zwei parallelen Brücken war ein vierspuriger Ausbau der B5 zur A23 möglich.

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