Umfrage des Tages : Steigende Inzidenzen und Infektionen trotz Impfen: Mehrheit verunsichert durch Corona-Entwicklung

Von einem Impfdurchbruch wird gesprochen, wenn sich Betroffene trotz vollständigem Impfschutz mit dem Virus infizieren.
Von einem Impfdurchbruch wird gesprochen, wenn sich Betroffene trotz vollständigem Impfschutz mit dem Virus infizieren.

Die Inzidenz in SH steigt kontinuierlich an, es häufen sich Berichte über Menschen, die sich trotz doppelter Impfung mit dem Virus infiziert haben. Wir wollten von unseren Lesern wissen, wie es ihnen damit geht.

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23. Juli 2021, 06:30 Uhr

Schleswig-Holstein | Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt kontinuierlich an, dennoch werden ab Montag, 26. Juli, weitere Regeln gelockert. So entfällt im Norden zum Beispiel die Testpflicht in der Innengastronomie.

Weiterlesen: Beschlossene Sache: Testpflicht in der Gastro entfällt ab 26. Juli

Zeitgleich werden immer mehr Fälle von Menschen bekannt, die sich trotz doppelter Corona-Impfung mir dem Virus infizieren.

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Selbst wenn die Impfstoffe das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, deutlich reduzieren, gibt es keinen hundertprozentigen Schutz. Wie bei anderen Viren auch kann es zu sogenannten Impfdurchbrüchen kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand trotz vollständiger Impfung mit dem Coronavirus infiziere und Symptome entwickle, sei „niedrig, aber nicht Null“, betont das Robert Koch-Institut (RKI).

Aktuelle Zahlen zu Impfdurchbrüchen

In seinem Situationsbericht vom 14. Juli listet das Institut 5374 registrierte solche Fälle seit Anfang Februar auf. 676 Betroffene mussten im Krankenhaus behandelt werden, davon waren 614 älter als 60 Jahre. Zwar kann man davon ausgehen, dass es bei den Impfdurchbrüchen eine hohe Dunkelziffer gibt, aber zum Vergleich: Bis 21. Juli waren bundesweit knapp 40 Millionen Menschen vollständig geimpft.

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Wir möchten heute von Ihnen wissen, wie Sie sich fühlen. Fühlen Sie sich sicher vor einer Infektion, oder hat die Angst sogar noch zugenommen? Stimmen Sie gerne anonym mit ab.

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Diese Umfrage ist nicht repräsentativ.


Zwischenstand 17.30 Uhr: Mit 53 Prozent zeigt sich die Mehrheit unserer Leser verunsichert von den aktuellen Corona-Entwicklungen in Schleswig-Holstein. 36 Prozent der Teilnehmenden machen steigende Inzidenzen und sogenannte „Impfdurchbrecher“ keine Angst. Elf Prozent konnten sich in dieser Frage nicht festlegen. Insgesamt hatten bis zu diesem Zeitpunkt 855 Menschen abgestimmt.

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