Umfrage des Tages : Mehrheit befürwortet eine Pflichtversicherung gegen Naturkatastrophen

Aktuell sind nur rund 45 Prozent aller Privathäuser gegen Schäden durch Naturgefahren wie Hochwasser und Überschwemmung versichert.
Aktuell sind nur rund 45 Prozent aller Privathäuser gegen Schäden durch Naturgefahren wie Hochwasser und Überschwemmung versichert.

Starkregen und andere Wetterextreme könnten uns mit Voranschreiten des Klimawandels in Zukunft immer häufiger treffen. Sollten deshalb alle Gebäudebesitzer gegen sogenannte Elementarschäden versichert sein?

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22. Juli 2021, 16:53 Uhr

Flensburg | Nach der verheerenden Flutkatastrophe, die in der Mitte und im Süden Deutschlands für Tod und Verwüstung gesorgt hat, werden Aufräumarbeiten und Wiederaufbau noch Monate beziehungsweise Jahre dauern. Viele Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.

Was sind Elementarschäden?

Damit sind in der Versicherungswirtschaft Schäden gemeint, die durch das Wirken der Natur verursacht werden. Dazu zählen etwa Schäden durch Sturm, Hagel, Überschwemmung, Erdbeben, Lawinen, Schneedruck und Vulkanausbrüche.

Der Verbraucherzentrale zufolge sind deutschlandweit nur rund 45 Prozent aller Privathäuser gegen Schäden durch Naturgefahren wie Hochwasser und Überschwemmung versichert. Darüber wie sinnvoll und hilfreich eine entsprechende Pflichtversicherung – eine sogenannte Elementarversicherung – ist, wird aktuell diskutiert.

Klar ist: Angesichts des Klimawandels werden Starkregen-Ereignisse und anderen Extremwetterlagen zukünftig wohl auch in unseren Breiten häufiger werden. In unserer Umfrage des Tages wollen wir deshalb heute von Ihnen wissen: Befürworten Sie eine Pflichtversicherung gegen Naturkatastrophen?

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Update um 16.45 Uhr: 337 Leser haben abgestimmt. 57 Prozent von ihnen sprachen sich für eine Pflichtversicherung aus, um die Staatskasse zu entlasten. 37 Prozent finden das hingegen viel zu teuer und nicht umsetzbar. Sechs Prozent sind unentschlossen.




Diese Umfrage ist nicht repräsentativ.

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