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Spendenlauf für Hospize : 85 Kilometer am Tag: Toni Celjak umrundet Schleswig-Holstein

vom

Die Spenden des Benefiz-Laufes kommen zwei Hospizen im Norden des Landes zu Gute.

In 14 Tagen rund um Schleswig-Holstein laufen, rund 85 Kilometer pro Tag, das ist sein Ziel. Der Bredstedter Toni Celjak läuft aus Freude für den guten Zweck insgesamt 1200 Kilometer. Er will mit seinem Lauf zum Spenden animieren. Das gesammelte Geld kommt  je zur Hälfte dem „Wilhelminenhospiz“ in Niebüll und dem ambulanten Kinderhospizdienst „Katharinen Hospiz am Park“ in Flensburg zu Gute.

Der Spenden-Lauf ist nicht die erste sportliche Aktion, die Toni Celjak für den guten Zweck angeht und damit Spenden sammelt. 2009 fuhr er mit dem Fahrrad nach Zagreb, Kroatien und zurück, 2010 nahm er mit zwei Freunden am Ostseeman teil. Seine Motivation dafür fasst er in drei Worten zusammen: „Wer gibt gewinnt.“ Er will Menschen Mut machen, die ein schweres Laster tragen oder den Weg aus den Augen verloren haben.  

Die Benefiz-Tour Celjaks und seines Vereins „Wir helfen Helfen“ startet am 4. Juni zusammen mit dem Flensburg-Marathon. Am 18. Juni, dem verkaufsoffenen Sonntag in Bredstedt, soll sie auf dem Marktplatz enden. Die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange hat die Schirmherrschaft für diese Benefiz-Tour übernommen.

<p> Toni Celjak legt für den guten Zweck rund 1200 Kilometer zurück.</p>

 Toni Celjak legt für den guten Zweck rund 1200 Kilometer zurück.

Foto: Tobias Krieg
 

Er ist sehr zuversichtlich: „Bisher hat es immer gut geklappt und dieses Mal bin ich besser vorbereitet, als bei den letzten Benefiz-Aktionen“, schildert Celjaks. Dabei habe er meist zu wenig Zeit um zu trainieren, da er selbstständig ist und viel arbeitet. Ihm gehört der Feinkostladen „Ellas“, mit dem er auch sein Sport-Team sponsert.

Im Training läuft der 49-Jährige zehn bis 15 Kilometer. „Aber das werde ich in Vorbereitung auf die Tour in den nächsten Wochen steigern.“ Aktuell ist er allerdings etwas erkältet. Das sei zwar hinderlich beim Training, werfe seinen großen Plan aber nicht um.

<p>Toni Celjak (2. v. l.) ist mit seinen Begleitern nach der Tour nach Kroatien auf dem Bredsteder Marktplatz angekommen.</p>

Toni Celjak (2. v. l.) ist mit seinen Begleitern nach der Tour nach Kroatien auf dem Bredsteder Marktplatz angekommen.

Foto: Mone
Toni Celjaks sportliche Benefiz-Aktionen

2009 fuhr er von Husum mit dem Fahrrad nach Zagreb und wieder zurück – in 14 Tagen und ohne lange für diese Tour trainiert zu haben. Gestartet war er bei den Bredstedter Markttagen, er beendete seine Tour auf dem Husumer Fischmarkt.

Dort wurde dann spontan auch noch das Fahrrad versteigert, mit dem er die 3300 Kilometer zurück gelegt hatte. Über 10.000 Euro kamen zusammen und wurden an Institutionen zur Unterstützung von krebskranken Kindern übergeben.

2010 nahm er mit einem Team am „Ostseeman“ in Glücksburg teil. Spontan nutzte Celjak die Veranstaltung, um Spenden zur Unterstützung von krebskranken Kindern und ihren Familien zu sammeln. Auch hier waren sportliche Höchstleistungen von Amateuren gefordert: Toni Celjak war zuvor nie unter Wettkampfbedingungen 180 Kilometer Rad gefahren.

Auch sein Teamkamerad Dennis Pross schwamm bei dem Wettkampf erstmalig die Distanz von 3800 Metern. Auch der Läufer im Team, Peter Meincke, musste sich selbst übertreffen. Seine längste Strecke war zuvor ein Halbmarathon gewesen, beim „Ostseeman“ lief er die doppelte Strecke.  Sie brauchten zwölf Stunden, 36 Minuten und neun Sekunden.

Mit den Spenden unterstützte der Verein „Wir helfen Helfen e.V.“ nordfriesische Familien von krebskranken Kindern.

 

„Eigentlich wollte ich ja auch nach Kroatien laufen, aber da fehlte dann die Zeit und Begleitung zu.“ Und da es bei dem Lauf um das Sammeln von Spenden geht, hofft er mit der Route durch Schleswig-Holstein mehr Aufmerksamkeit auf die Benefiz-Tour zu lenken und so mehr Gelder einzunehmen. „Es muss nicht eine Person eine große Summe spenden. Wenn viele ein wenig geben, kommt auch viel zusammen.“

<p>Mit Köpfchen: Der Wille die Strecke zu schaffen, muss da sein. </p>

Mit Köpfchen: Der Wille die Strecke zu schaffen, muss da sein.

Foto: Tobias Krieg
 

Ein Team von drei Freunden wird Toni Celjak auf seinem Weg begleiten. Auf Facebook können Interessierte ihn verfolgen. Bis dahin hofft Toni Celjak bereits auf Unterstützung, das Spendenkonto ist bereits freigeschaltet. „Wenn ich schon auf einem Spendenpolster loslaufen kann, fällt es mir sicher viel leichter und die Vorfreude bei den beiden Hospizen wird auch angefacht“, sagt der 49-Jährige.

Die Route für den guten Zweck: Die Etappen stehen fest, nur der Weg dazwischen ist noch offen.

 

Aktuell sucht er noch nach Unterstützern. Er braucht noch günstige Übernachtungsmöglichkeiten, Getränke und Verpflegung für unterwegs und Hilfe für die Infostände. Sponsoren bietet er als Gegenleistung Werbeflächen auf dem Begleitfahrzeug, der Homepage und Facebook.

Der Lauf startet anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums, die Spendenübergabe findet beim Sommerfest von „Ellas“ statt. 

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erstellt am 19.Mai.2017 | 16:40 Uhr

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