Investion in bessere Infrastruktur : 65 Millionen Euro für Straßen in Nordfriesland und Schleswig-Flensburg

In Nordfriesland sollen in den kommenden Wochen 25 und im Kreis Schleswig-Flensburg 31 Straßen saniert werden.
In Nordfriesland sollen in den kommenden Wochen 25 und im Kreis Schleswig-Flensburg 31 Straßen saniert werden.

Die Sanierung der L5 zwischen Leck und Sande sowie der L191 zwischen Sterdebüll und dem Fährhafen Schlüttsiel stehen an.

shz.de von
18. Juni 2018, 16:48 Uhr

Neumünster | Schleswig-Holstein investiert in die Verkehrsinfrastruktur im nördlichen Landesteil: Allein in diesem Jahr werden in Nordfriesland und dem Kreis Schleswig-Flensburg knapp 65 Millionen Euro in Straßen, Brücken und Radwege investiert, wie Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) und der Chef des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV.SH), Torsten Conradt, am Montag in Neumünster mitteilten.

Insgesamt werden in den kommenden Wochen im Kreis Nordfriesland 25 und im Kreis Schleswig-Flensburg 31 Vorhaben angegangen, wie der stellvertretende Flensburger LBV.SH-Niederlassungsleiter, Heiko Tessenow, sagte. Dabei müssen sich auch Urlauber in Richtung Halligen sowie Amrum und Föhr auf längere Wege einstellen: Die Sanierung der Landesstraße L5 zwischen Leck und Sande sowie der L191 zwischen Sterdebüll und dem Fährhafen Schlüttsiel gehören laut Tessenow zu den „großen Brocken“.

Baustellen seien immer mit Einschränkungen verbunden und stellten Anwohner wie Verkehrsteilnehmer vor harte Geduldsproben, sagte Buchholz. Klar sei aber auch, dass bessere Straßen nur zu bekommen seien, wenn man Baustellen in Kauf nehme. Investitionen in das Straßennetz würden die Bedingungen für Berufspendler, Urlaubsgäste und Logistik-Wirtschaft erheblich verbessern.

Mit Blick auf den Ausbau der A7 bezeichnete Buchholz es als erfreulich, dass der Bund grünes Licht für die Fahrbahn-Erneuerung zwischen Rendsburg und der Anschlussstelle Warder gegeben habe. Mitte August soll mit der Sanierung der Fahrbahn in Richtung Norden begonnen werden. Die Fahrbahn-Sanierung in der Gegenrichtung steht im Frühjahr 2019 an. Das Gesamtauftragsvolumen liegt bei rund 27 Millionen Euro.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen