Verschwundene Millionen aus Geldtransporter : 2,3 Millionen weg: Beide Fahrer gefeuert

2,3 Millionen Euro waren aus einem Geldtransporter verschwunden. Das Unternehmen wirft die zwei Fahrer raus.

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21. März 2018, 15:26 Uhr

Kiel | Der mysteriöse Millionenraub aus einem Geldtransporter während der Fahrt von Hamburg nach Kiel hat erste personelle Konsequenzen. Der Sprecher der Kieler Staatsanwaltschaft, Axel Bieler, bestätigte am Mittwoch, dass nach Kenntnisstand der Ermittlungsbehörde „beide Fahrer des Geldtransporters wohl entlassen worden“ seien. Nach Angaben der „Bild“-Zeitung, die darüber zuvor berichtet hatte, musste auch ein führender Mitarbeiter der Leitzentrale des Unternehmens gehen. 

Der Verlust von etwa 2,3 Millionen Euro aus dem Geldtransporter am 24. Januar war erst auf dem Gelände der Sicherheitsfirma Prosegur mit Sitz in Melsdorf bei Kiel bemerkt worden. Von dem Geld fehlt nach wie vor jede Spur. Bisherigen Ermittlungen zufolge startete der Geldtransporter mit mehreren Kassetten voller Bargeld in Hamburg.

Beide Fahrer sollen dann auf der Fahrt nach Kiel den Wagen unerlaubt bei zwei Zwischenstopps an Tankstellen gemeinsam verlassen haben – an der A21 auf dem Autobahnrastplatz Rehbrook-Ost bei Tremsbüttel (Kreis Stormarn) und an der B404 an der Tankstelle in Kirchbarkau. In einem solchen Fall hätten die Türen des Wagens von der Leitzentrale wieder geöffnet werden müssen, heißt es in dem Zeitungsbericht. Das Unternehmen hat eine Belohnung in Höhe von 15.000 Euro bei Ergreifung der Täter sowie 50.000 Euro für Hinweise beim Rückerhalt des Geldes ausgesetzt.

Die Karte zeigt die Orte, an denen der Geldtransporter vorbei kam:

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