Unfall am Bahnübergang

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20. April 2019, 18:03 Uhr

Dagebüllkirche (ots) -

Heute Mittag gegen 13.30 Uhr kam es an einem Bahnübergang auf der
Bahnstrecke Niebüll - Dagebüll zu einem Unfall. Eine Streife der
Bundespolizei übernahm den Einsatz in Amtshilfe.

Die Bundespolizisten stellten vor Ort fest, dass es auf dem
Bahnübergang Dagebüll-Kirche zur Kollision eines VW Golf mit einem
Zug der NEG gekommen war. Die Beamten konnten ermitteln, dass eine
46-Jährige mit ihrem Auto auf dem Bahnübergang angehalten hatte. Sie
war ausgestiegen und wollte mit einer Gruppe, die auf einem
Traktorgespann unterwegs war und eine Flasche weggeworfen hatte,
diskutieren. Als sie zu ihrem PKW zurückkam hatte sie den
herannahenden Zug offensichtlich noch nicht bemerkt. Der
Triebfahrzeugführer hatte bereits Hupsignale gegeben und die Frau
bemerkte den Zug erst jetzt im Rückspiegel.

Sie konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen. Es kam zur
Kollision. Die Autofahrerin und die 30 Reisenden im Zug blieben
unverletzt. Der Zug war nicht mehr fahrbereit und musste nach Niebüll
geschleppt werden.

Die Bahnstrecke war für die Unfallaufnahme und die Bergung
gesperrt.

Vor Ort waren 20 Kameraden der Feuerwehr Dagebüll, der
Rettungsdienst, die Bundespolizei und der Notfallmanager der NEG. Die
Bahnstrecke wurde gegen 16.00 Uhr wieder freigegeben.




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