THW-HH MV SH: THW bei G20-Gipfel im Einsatz

THW Fachgruppen Beleuchtung leuchteten den gesamten Bereich von 'Planten un Blomen' aus.
THW Fachgruppen Beleuchtung leuchteten den gesamten Bereich von "Planten un Blomen" aus.

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09. Juli 2017, 17:13 Uhr

Hamburg (ots) -

Im Rahmen des G20-Gipfels, der an diesem Wochenende in Hamburg
stattfand, war das Technische Hilfswerk (THW) in vielfältiger Weise
eingebunden. Insgesamt waren rund 470 THW-Angehörige, überwiegend
ehrenamtliche Helferinnen und Helfer,unterstützt von hauptamtliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im rückwärtigen Bereich, aus dem
gesamten Bundesgebiet im Einsatz. Anforderer waren neben dem
Auswärtigen Amt und dem Bundeskriminalamt insbesondere die Freie und
Hansestadt Hamburg, die Landespolizei Hamburg und die Bundespolizei.
Hauptaufgabe der eingesetzten THW-Kräfte war die Unterstützung bei
den umfangreichen Sicherungsmaßnahmen. Hier waren zahlreiche
Fertigkeiten aus dem Technikbaukasten des THW gefragt. Für die
Feuerwehr Hamburg wurden zusätzlich umfangreiche Fähigkeiten des THW
bereit gehalten.

Wesentliche Aufgabe war das Ausleuchten der Sicherheitszonen rund
um die Messehallen der Hamburg Messe, wo die Staatschefs der
teilnehmenden G20-Staaten und Gaststaaten tagten. Weiterer
Einsatzschwerpunkt war der Bereich rund um die Elbphilharmonie, dem
G20-Veranstaltungsort für das Freitagabendprogramm, wo verschiedene
Durchgangs- und Kontrollstellen in der Hafencity ausgeleuchtet
wurden. Auch der beliebte Erholungspark "Planten un Blomen" und
wichtige Bereitstellungsbereiche der Polizei neben den Messehallen
wurden während des Gipfels taghell ausgeleuchtet.

An den verschiedenen Hotels, in denen die Delegationen des Gipfels
untergebracht waren, kamen mobile Lichtmasten und Beleuchtungskörper
der Fachgruppen Beleuchtung zum Einsatz. Ebenso in verschiedenen
Bereitstellungsräumen und Logistikstützpunkten, wie im Überseezentrum
im Hamburger Hafen, wo auch die Fahrzeuge der Landespolizeien und der
Bundespolizei abgestellt waren. Hier verpflegten die
THW-Logistikgruppen nicht nur die eigenen Einsatzkräfte, sondern auch
Kräfte der Polizei. Mit zahlreichen leistungsstarken
Netzersatzanlagen wurde zudem eine unabhängige Stromversorgung
gewährleistet.

Ein anderer Einsatzschwerpunkt war der Transport und Aufbau von
Arbeitsplattformen an den Veranstaltungsorten und den
Delegationsunterkünften; unter anderem auch am Gästehaus des Senats
an der Außenalster, wo der US-Präsident mit seiner Delegation
untergebracht war.

Weitere Fachgruppen, die zum Einsatz kamen, waren die der
Elektroversorgung, der Infrastruktur und der Logistik/Material, die
mehrere Tonnen Einsatzmaterial und Verbrauchsgüter von der Glühlampe
bis zur Kraftstoffversorgung transportierten und organisierten.

Geführt von Leitungs- und Koordinierungsstab (LuK) und
Führungsstelle, direkt bei der Hamburger Geschäftsstelle neben dem
Polizeipräsidium gelegen, begann der konkrete Einsatz für das THW
bereits im Juni. Die Hauptaufbauphase startete mit den ersten
Julitagen.

Ab Donnerstagabend begann mit zahlreichen Demonstrationen im
gesamten Stadtgebiet die heiße Einsatzphase, die mit dem Beginn des
Gipfels auch die eingesetzten Kräfte der Polizei, des THW, der
Feuerwehr und der Hilfeleistungsorganisationen vor zusätzliche
Herausforderungen stellte. So gab es aus Sicherheitsgründen
wiederholt Einschränkungen bei den Fahrtrouten. Aufgrund der
teilweise gewalttätigen Ausschreitungen militanter Gipfelgegner in
großen Teilen des Hamburger Stadtgebietes lag ein besonderes
Augenmerk der THW-Führungsstellen in enger Abstimmung mit der Polizei
auf der Sicherheit der eingesetzten Kräfte.

Aber nicht nur in der Hansestadt Hamburg war das THW im Einsatz,
auch an den Grenzen zu den Niederlanden, Dänemark und Polen
unterstützten THW-Helferinnen und -Helfer gleich in mehreren
Bundesländern den Einsatz der Bundespolizei an den temporär
eingerichteten Grenzkontrollstellen. Auch die in Reisebussen aus
Skandinavien anreisenden Demonstranten, die durch die Kontrolle
länger an der Grenze warten mussten, wurden vom THW mit Getränken
versorgt.

Um alle Demonstrationszüge und Einsatzlagen im Zusammenhang mit
dem G20-Gipfel sichern zu können, forderte die Polizei am Freitag
weitere Einsatzkräfte aus dem Bundesgebiet an, was für einen
kurzfristigen THW-Einsatz in Bad Segeberg sorgte. In einem
Containerdorf einer ehemaligen Bundeswehrliegenschaft wurden in enger
Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Hilfeleistungsorganisationen 700
zusätzliche Betten für die Unterbringung weiterer Polizeikräfte
aufgebaut.

Mit der Abreise der Staatschefs am Sonnabendnachmittag ist der
G20-Einsatz des THW noch nicht zu Ende. An verschiedenen Stellen im
Stadtgebiet gilt es nun Lichtmasten und Versorgungseinrichtungen,
Zelte, Gerüstsysteme, Netzersatzanlagen und weiteres technisches
Gerät zurückzubauen und einer umfassenden Prüfung zu unterziehen.
Erst dann geht auch für die letzten eingesetzten ehren- und
hauptamtlichen THW-Kräfte ein besonderer Einsatz zu Ende. Nicht nur
nach Stürmen, bei Hochwassern oder Explosionsunglücken kommen die
Technikspezialisten des THW zum Einsatz. Als ehrenamtlich getragene
Einsatzorganisation im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums
leistet das THW, wie hier beim G20-Gipfel, technisch-logistische
Amtshilfe auch für andere Behörden zur Erfüllung deren gesetzlicher
Aufgaben und zur Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und
Bürger.

"In enger Zusammenarbeit mit der Polizei Hamburg und der
Bundespolizei haben mehr als 400 THW-Kräfte dazu beigetragen, dass in
Hamburg, auch unter teils schwierigen Einsatzbedingungen, der
G20-Gipfel stattfinden konnte. Als Spezialisten für Technik und
Logistik konnten wir auch bei diesem Einsatz einen wertvollen Beitrag
leisten.", dankte Dierk Hansen, THW- Landesbeauftragter für Hamburg,
Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein den eingesetzten
THW-Kräften.

Hier finden sie Links zu den Artikel mit Bildreihen (noch ohne
Füllung ) als Ergänzung für den Standardtext für die Ortsverbände

https://www.lv-hhmvsh.thw.de/SharedDocs/Meldungen/THW-LV-HHMVSH/DE
/Einsaetze/2017/07/00307_G20.html?nn=2244602

https://www.lv-hhmvsh.thw.de/SharedDocs/Meldungen/THW-LV-HHMVSH/DE
/Einsaetze/2017/07/00407_G20.html?nn=2244602

https://www.lv-hhmvsh.thw.de/SharedDocs/Meldungen/THW-LV-HHMVSH/DE
/Einsaetze/2017/07/00507_G20.html?nn=2244602

https://www.lv-hhmvsh.thw.de/SharedDocs/Meldungen/THW-LV-HHMVSH/DE
/Einsaetze/2017/07/00607_G20.html?searchString=g20

https://www.lv-hhmvsh.thw.de/SharedDocs/Meldungen/THW-LV-HHMVSH/DE
/Einsaetze/2017/07/00807_G20.html?nn=2244602




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THW Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein
Claus Döpper
Telefon: 0431 / 57933-12
E-Mail: claus.doepper@thw.de
www.lv-hhmvsh.thw.de

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