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Stralsund / Sternfeld: Bundespolizei ermittelt nach dreistem Angriff auf Regionalexpress und bittet um Zeugenhinweise

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erstellt am 12.Aug.2017 | 17:33 Uhr

Stralsund (ots) - Tätergruppe von mindestens 7 vermummten Personen
besprüht Servicewagen großflächig

Samstagmorgen, 12.08.2017, kurz vor 06.00 Uhr, fuhr ein
Regionalexpress aus Stralsund Richtung Berlin in den Bahnhof
Sternfeld ein. Unmittelbar nach Halt des Zuges sprang eine Gruppe von
ca. 7 vermummten Personen aus den Büschen im Nahbbereich und begann
sofort damit, den Servicewagen des Zuges mit dem Slogan "FCH Rotte
194" zu beschmieren. Die Zugbegleiterin versuchte, die Chaoten von
ihrem Handeln abzubringen und wurde daraufhin von den Tätern mit der
Androhung von Pfeffersprayeinsatz und derben Beschimpfungen bedroht.
Die Frau zog sich daraufhin zurück. Bundespolizei und Landespolizei
wurden zwischenzeitlich alarmiert und fuhren mit mehreren Streifen
zum Ereignisort. Bei der anschließenden Absuche konnten zwar keine
verdächtigen Personen mehr angetroffen werden, neben den
großflächigen Schmierereien an dem Regionalexpress wurden jedoch
weitere Schmierereien festgestellt. Außerdem konnten durch die
Bundespolizei Farbdosen sichergestellt werden, die augenscheinlich
diesem Sachverhalt zuzuordnen sind. In unmittelbarer Nähe waren
außerdem frische Reifenspuren erkennbar. Daher wird vermutet, dass
die Chaoten mit Fahrzeugen unterwegs waren. Ein kurzfristig
angeforderter Rettungswagen wurde glücklicherweise nicht benötigt, da
die 10 Reisenden in dem Zug sowie das Begleitpersonal unverletzt
blieben.

Die Bundespolizei ermittelt nun nach diesem besonders dreisten
Vorgehen wegen Bedrohung, Nötigung und schwerem Landfriedensbruches.
Zeugen, die den Vorgang beobachtet haben und/oder die Personen bei
Anfahrt oder Abfahrt gesehen haben, werden um sachdienliche Hinweise
unter der kostenfreien Hotline 0800/6 888 000 oder unter
03831/28432-0 gebeten.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt
Pressesprecher
Gerhard Stelke
nur mobil : 0171 24 72 898
E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kiel, übermittelt durch news aktuell

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